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Maru ermöglicht es, gleichzeitig Android und Debian zu verwenden.
Maru ermöglicht es, gleichzeitig Android und Debian zu verwenden. (Bild: David Bates/Golem.de)

Hallo, nacktes Android

Das Android-System von Maru ist nach dem Flash-Vorgang im Grunde nackt: Aus rechtlichen Gründen finden sich nach dem Flashen nicht einmal die Google-Anwendungen auf dem Nexus 5 - also auch nicht der Play Store. Wer die Google-Apps verwenden möchte, kann sie nachinstallieren: Am einfachsten geht dies über ein alternatives Recovery-System wie etwa TWRP.

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  • Das Nexus 5 mit installiertem Maru und angeschlossenem externen Monitor, auf dem Debian läuft (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Der Startbildschirm der Xfce-Oberfläche (Screenshot: Golem.de)
  • Das Debian-Linux von Maru kann wie ein vollwertiges System auf dem PC genutzt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Blick in die Einstellungen der Oberfläche (Screenshot: Golem.de)
  • Per Voreinstellungen können Nutzer auf bestimmte Ordner des Android-Systems zugreifen. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Android-System von Maru entspricht einem puren Android 5.1.1. (Screenshot: Golem.de)
  • In der Dashboard-Funktion lässt sich das Linux-Desktop ein- und ausschalten. Weitere Einstellungen gibt es aktuell noch nicht. (Screenshot: Golem.de)
Das Android-System von Maru entspricht einem puren Android 5.1.1. (Screenshot: Golem.de)

Wir haben uns für die Nano-Variante von Open Gapps entschieden, die nur den Play Store, den Google Package Installer, die Google-Suche und Hotword enthält. Auch aus Platzgründen mussten wir uns für diese abgespeckte Variante entscheiden: Bei jeder größeren Gapps-Variante meldete uns TWRP, dass zu wenig Speicher für eine Installation verfügbar sei. Im Endeffekt ist dies aber unproblematisch, da die anderen Google-Apps einfach über den Play Store nachinstalliert werden können.

In unserem Test lief das Android-System stabil, wir haben keine Abstürze oder Aussetzer bemerkt. Das ist bemerkenswert, zumal Maru erst in einer ersten Betaversion erschienen ist - bei der Leistung merken wir dem System den Betastatus nicht an.

Fazit

Maru funktioniert - und das sogar sehr gut. Das Android-System läuft stabil, und das Umschalten auf den Linux-Desktop klappt zuverlässig. Als täglich verwendetes Smartphone lässt sich unser Nexus 5 mit Maru problemlos nutzen.

Mit Xfce steht Maru-Nutzern eine schlanke Oberfläche für Debian-Linux zur Verfügung. Programme lassen sich - sofern es die Leistungsfähigkeit des Nexus 5 zulässt - installieren und wie auf einem PC nutzen. Texte schreiben, E-Mails lesen und im Internet surfen geht mit dem Linux-Desktop von Maru ganz hervorragend.

Noch etwas umständlich ist der Umgang mit den verschiedenen Ordnern auf dem Android- und dem Debian-System, was sich mit geringen Linux-Kenntnissen aber schon jetzt lösen lässt. Große Probleme gibt es mit Videos, da die Hardwarebeschleunigung völlig fehlt. Dank der Verwendung von LXC ist es aber zumindest theoretisch möglich, vom Debian auch direkt auf die GPU in dem Nexus 5 zugreifen zu können.

Insgesamt zeigt Maru aber, wie das Thema Konvergenz von mobilen und stationären Betriebssystemen funktionieren sollte: Nach dem Umschalten können Nutzer ein vollwertiges Android und ein vollwertiges Linux-System gleichzeitig nutzen. Größtes Manko ist bislang die Verfügbarkeit: Wer kein Nexus 5 hat, kann Maru aktuell noch nicht nutzen.

 Linux-System bleibt aktiv

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pythoneer 10. Apr 2016

"Nach dem Umschalten können Nutzer ein vollwertiges Android und ein vollwertiges Linux...

throgh 23. Mär 2016

Interessante Realität: Gibt es die auch wirklich zu erleben? Oder redest du von...

Crass Spektakel 21. Mär 2016

Android verwendet praktisch nie Maschinencode sondern immer eine abstrahierte Sprache die...

ve2000 16. Mär 2016

zu einfach.. :-P

Destrolock 16. Mär 2016

Abgesehen von der tatsache das man 0 Rechenleistung im vergleich zum Desktop hat, man...



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