Marsrover: Die Nasa versucht erneut Kontaktaufnahme mit Opportunity

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa gibt die Hoffnung nicht auf, den Marsrover Opportunity zu reaktivieren. Allerdings wird es knapp, denn der kommende Winter könnte dem Rover den Garaus machen.

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Marsrover Opportunity: längste Marsmission
Marsrover Opportunity: längste Marsmission (Bild: Nasa/JPL-Caltech)

Die Zeit wird knapp für Opportunity: Die US-Raumfahrtbehörde National Aeronautics and Space Administration (Nasa) will den Marsrover Opportunity noch nicht aufgegeben. Aber die Chancen dafür werden geringer. Die Nasa will in den kommenden Wochen versuchen, den Funkkontakt wieder herzustellen und das Fahrzeug auf dem Mars zu reaktivieren.

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Im vergangenen Jahr tobte ein riesiger Staubsturm auf dem Mars. Die Nasa versetzte den Rover in einen sicheren Modus. Das bedeutet, fast alle Systeme und wissenschaftlichen Instrumente wurden abgeschaltet, um den Energieverbrauch zu minimieren. Lediglich die Heizung sollte, gespeist von Akkus, noch laufen, damit die Systeme durch die Kälte nicht beschädigt werden.

Doch nach dem Ende des Sturms gelang es der Nasa nicht, den Kontakt zu Opportunity wieder herzustellen. Die Vermutung ist, dass der Sturm Sand auf die Solarpaneele des Rovers geweht hat. Die bedeckten Solarmodule können kein Licht mehr absorbieren und in elektrischen Strom wandeln. Andere mögliche Ursachen für das Schweigen könnte ein Ausfall des Funksystems oder der internen Uhr sein.

Seit einiger Zeit sendet die Nasa Kommandos an den Rover. Mit den Befehlen sollen die Systeme oder die Software neu gestartet werden. "In den vergangenen sieben Monaten haben wir über 600 Mal versucht, Opportunity zu kontaktieren", erzählt Opportunity-Projektmanager John Callas. "Obwohl wir nichts von dem Rover gehört haben und die Wahrscheinlichkeit, dass das noch mal der Fall ist, von Tag zu Tag geringer wird, werden wir weiterhin jede logische Möglichkeit nutzen, um wieder Kontakt aufzunehmen."

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Das muss relativ schnell passieren: Bald bricht der Südwinter auf dem Mars an. Wenn die Akkus bis dahin nicht mit Solarstrom geladen werden können, wird die Kälte wahrscheinlich Teile des Rovers oder den ganzen Rover beschädigen. Aktuell ist es auf dem Mars windig - die Nasa nennt diese Zeit auch Staubbeseitigungs-Jahreszeit. Die Raumfahrtbehörde hofft, dass die Winde Staub und Sand von den Solarpaneelen wehen.

Selbst wenn Opportunity nicht mehr reaktiviert werden kann, ist die Mission ein großer Erfolg: Seit April 2010 hält der Rover den Rekord für die längste Marsmission. Opportunity war im Januar 2004 auf dem Mars gelandet, wenige Tage nach dem baugleichen Rover Spirit. Beide Missionen waren auf wenige Monate angelegt. Der Kontakt zu Spirit war im März 2010 abgebrochen. Im Mai 2011 gab die Nasa den Rover auf.

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stoney0815 31. Jan 2019

oh wow ... wenn ich bei Kerbal auch noch signallaufzeiten hätte (also keine Echtzeit...



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