Google will Android 6.0 alias Marshmallow Anfang Oktober veröffentlichen. Einige Nexus-Modelle erhalten die neue Android-Version jedoch nicht mehr. Es wird dann noch Monate dauern, bis die ersten Gerätehersteller Updates für ihre Smartphones und Tablets anbieten.
Android 6.0 erscheint Anfang Oktober.Bild:
Screenshot Golem.de
Ab dem 5. Oktober 2015 will Google damit beginnen, Android 6.0 alias Marshmallow auf die Smartphones und Tablets zu bringen. Bisher sind drei Vorabversionen des Betriebssystems erschienen, die es nur für vier Nexus-Geräte gab. Dabei hatte sich bereits abgezeichnet, dass auch das fertige Android 6.0 für eine Reihe von Nexus-Geräten nicht mehr angeboten werden wird.
Das Update auf Android 6.0 bekommen die Smartphones Nexus 5 und 6 sowie die Tablets der Nexus 7 Reihe und das Nexus 9. Außerdem erhält die Streamingbox Nexus Player die Aktualisierung. Damit wird das Smartphone Nexus 4 sowie das Tablet Nexus 10 nicht länger mit Android-Updates versorgt. Alle beiden Geräte haben zuletzt ein Update auf Android 5.1 alias Lollipop bekommen.
Bis die ersten anderen Gerätehersteller ein Update auf Android 6.0 für ihre Smartphones und Tablets anbieten, wird es sicherlich noch Monate dauern. Kunden müssen sich also wieder in Geduld üben. Das schon im Frühjahr erschienene Android 5.1 läuft gerade mal auf 5,1 Prozent der Smartphones und Tablets , die mit Android bespielt wurden.
Während sowohl die erste als auch die zweite Preview von Android 6.0 viele Neuerungen gebracht haben, gab es mit der dritten Preview keine neuen Funktionen mehr. Voraussichtlich wird das auch für die finale Version von Android 6.0 gelten.
Bild 1/49: Googles zweite Developer Preview von Android M (Screenshot: Golem.de)
Bild 2/49: Am Aussehen des Android-M-Startbildschirms hat sich mit der Preview 2 nichts verändert. (Screenshot: Golem.de)
Bild 3/49: Mit einer gut versteckten Option kann der Startbildschirm im Querformat verwendet werden.(Screenshot: Golem.de)
Bild 4/49: Seit der Preview 2 unterstützt der Android-M-Startbildschirm auch das Querformat. (Screenshot: Golem.de)
Bild 5/49: Benachrichtigungen im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 6/49: Schnelleinstellungen im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 7/49: Die App-Übersicht im Startbildschirm von Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 8/49: Das Suchfeld in der App-Übersicht ist jetzt direkt erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
Bild 9/49: Links: App-Übersicht aus der Preview 1 mit Buchstabenleiste auf der linken Seite. Rechts: Die neue App-Übersicht in der Preview 2 mit mehr Platz für Apps (Screenshot: Golem.de)
Bild 10/49: Die Reihe mit den App-Platzhaltern in der App-Übersicht lässt sich in einer recht gut versteckten Option abschalten. (Screenshot: Golem.de)
Bild 11/49: App-Übersicht mit abgeschalteten App-Platzhaltern (Screenshot: Golem.de)
Bild 12/49: App-Übersicht im Querformat mit deaktivierter App-Platzhalter-Leiste (Screenshot: Golem.de)
Bild 13/49: Links: App-Übersicht aus der Preview 1 mit Buchstabenleiste auf der linken Seite. Rechts: Die neue App-Übersicht in der Preview 2 mit mehr Platz für Apps (Screenshot: Golem.de)
Bild 14/49: Das Suchfeld in der App-Übersicht ist jetzt direkt erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
Bild 15/49: Veränderte Widgets-Übersicht in Android M (Screenshot: Golem.de)
Bild 16/49: Veränderte Widgets-Übersicht in Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 17/49: Zwei Speicher-Rubriken in den Android-Einstellungen wirken verwirrend. (Screenshot: Golem.de)
Bild 18/49: Links: Das Untermenü der App-Einstellungen in der Preview 1. Rechts: In der Preview 2 wird die Anzahl der Apps mit zusätzlichen Berechtigungen angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
Bild 19/49: Links: Die Übersicht aller Berechtigungen in der Preview 1. Rechts: In der Preview 2 sieht der Nutzer, wie viele Apps eine Berechtigung anfordern. (Screenshot: Golem.de)
Bild 20/49: Links: Die Detail-Ansicht der App-Einstellungen in der Preview 1. Rechts: Die Preview 2 zeigt in der Detail-Ansicht alle angeforderten Berechtigungen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 21/49: In der Preview 2 werden standardmäßig nur noch die Berechtigungen der zusätzlich installierten Apps aufgelistet. (Screenshot: Golem.de)
Bild 22/49: Erst über ein Menü ... (Screenshot: Golem.de)
Bild 23/49: ... lassen sich alle Apps mit der betreffenden Berechtigung anzeigen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 24/49: Links: Das Speicher-Menü in der Preview 1. Rechts: Das neue Speicher-Menü in der Preview 2. (Screenshot: Golem.de)
Bild 25/49: In dem Speicher-Untermenü kann der Verbrauch in verschiedenen Zeitfenstern angezeigt werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 26/49: In den App-Details des Speichermenüs wurde der Befehl "Beenden erzwingen" in ein Untermenü verfrachtet. (Screenshot: Golem.de)
Bild 27/49: Das andere Speichermenü informiert über die Belegung des Flash-Speichers. (Screenshot: Golem.de)
Bild 28/49: App-Belegung im Flash-Speicher (Screenshot: Golem.de)
Bild 29/49: In der Preview 2 von Android M lassen sich alle Netzwerkeinstellungen zurücksetzen.(Screenshot: Golem.de)
Bild 30/49: Mobilfunkdaten-, WLAN- und Bluetooth-Konfigurationen lassen sich löschen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 31/49: Der SystemUI-Tuner muss erst in den Entwickleroptionen aktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 32/49: Dann erscheint der Menüpunkt SystemUI-Tuner am Ende der Android-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Bild 33/49: Über den SystemUI-Tuner lassen sich die Schnelleinstellungen konfigurieren. (Screenshot: Golem.de)
Bild 34/49: Im SystemUI-Tuner der Preview 2 kann die Statusleiste angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 35/49: Im SystemUI-Tuner der Preview 2 kann die Statusleiste angepasst werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 36/49: Im SystemUI-Tuner lässt sich der Akkustand in Prozent im betreffenden Statusleisten-Icon einblenden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 37/49: Bei aktiviertem Demo-Modus wird die Statusleiste mit Standardwerten besetzt, unter anderem zeigt die Uhr immer 17:20. (Screenshot: Golem.de)
Bild 38/49: Ein neues Popup bei der Selektion von Texten zeigt nur noch zwei Befehle. (Screenshot: Golem.de)
Bild 39/49: Die übrigen Befehle bezüglich einer Textselektion finden sich in einem Untermenü und sind damit nicht schnell erreichbar. (Screenshot: Golem.de)
Bild 40/49: Startbildschirm von Android M mit geöffnetem Benachrichtigungsbereich und mit aktivierter Akku-Prozent-Anzeige (Screenshot: Golem.de)
Bild 41/49: Startbildschirm von Android M mit aktivierter Akku-Prozent-Anzeige (Screenshot: Golem.de)
Bild 42/49: Schnelleinstellungsmenü von Android M(Screenshot: Golem.de)
Bild 43/49: Schnelleinstellungsmenü von Android M im Querformat (Screenshot: Golem.de)
Bild 44/49: In der ersten Preview gab es in den Entwickleroptionen noch einen Themes-Eintrag - der ist in der Preview 2 verschwunden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 45/49: So sah die Themes-Einstellung in der ersten Preview von Android M aus. (Screenshot: Golem.de)
Bild 46/49: Das dunkle Einstellungs-Theme aus der ersten Preview von Android M ist in der zweiten Preview nicht mehr vorhanden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 47/49: Die Task-Übersicht im Querformat in Android M - sie kennt weiterhin keinen Befehl zum Bereinigen der Liste. (Screenshot: Golem.de)
Bild 48/49: Die Task-Übersicht kann schnell unübersichtlich werden. (Screenshot: Golem.de)
Bild 49/49: Easter-Egg von Android M erscheint nach mehrmaligem Drücken auf die Versionsnummer in den Android-Einstellungen. (Screenshot: Golem.de)
Mit dem Versionssprung von 5.1 auf 6.0 will Google deutlich machen, wie viel sich mit Marshmallow am mobilen Betriebssystem ändert. Golem.de hat sich die beiden Vorabversionen von Android M ausführlich angeschaut und dabei viel Neues gefunden. Google selbst erwähnte bei seinen Ankündigungen die vielen Verbesserungen gar nicht. Mit Android 6.0 führt Google einen veränderten Startbildschirm mit komplett neu gestalteter App-Übersicht ein. Aber auch die Widgets-Übersicht wurde erheblich um Einstellungsmöglichkeiten für Anwender erweitert – so manche davon ist allerdings gut versteckt.
Umfangreich überarbeitet wird in Android 6.0 die Rechteverwaltung von Apps: Der Anwender hat deutlich mehr Einfluss. Mit der dritten Preview von Android 6.0 alias Marshmallow wird auch die Oberfläche für das Rechtemanagement von Apps grundlegend überarbeitet.
Die ersten Preview-Versionen trugen noch den Beinamen Android M, erst später hatte Google die Versionsnummer und den Beinamen genannt. Die Android-Hauptversionen tragen immer als Beinamen die Bezeichnungen von Süßspeisen. Seit einiger Zeit macht sich Google einen Spaß daraus, die entsprechenden Bezeichnungen möglichst lange geheim zu halten. Da Google bei den Beinamen streng nach Alphabet vorgeht, ist nur der Anfangsbuchstabe immer schon bekannt. Nach Marshmallow wird also eine Android-N-Version folgen.