Abo
  • IT-Karriere:

Mars-Roboter: Insight hat erstes Messinstrument abgesetzt

Die Ende November 2018 auf dem Mars gelandete Sonde Insight hat mit ihrer Arbeit begonnen: Ein erstes Messinstrument ist auf dem Marsboden abgesetzt worden. Damit sollen Erschütterungen auf der Oberfläche gemessen werden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa/
Eines der ersten Bilder nach der erfolgreichen Landung von Mars Insight
Eines der ersten Bilder nach der erfolgreichen Landung von Mars Insight (Bild: Nasa)

Die Mars-Sonde Insight hat das erste Messinstrument auf der Oberfläche des Roten Planeten platziert. Ein Roboterarm habe das Gerät am 19. Dezember 2018 etwa 1,6 Meter von der Sonde entfernt abgesetzt, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf ihrer Website mit.

Stellenmarkt
  1. IDS GmbH, Ettlingen
  2. Wirecard Acceptance Technologies GmbH, Aschheim bei München

"Das ist ein fantastisches Weihnachtsgeschenk", wird Projektmanager Tom Hoffmann zitiert. Die Sonde war am 26. November 2018 auf dem Mars gelandet.

Bei dem Instrument handelt es sich um einen Seismographen, der Erschütterungen auf der Marsoberfläche messen soll, teilte die Nasa mit. Diese kleinen Marsbeben sollen den Angaben zufolge Aufschluss über die Struktur und Beschaffenheit der verschiedenen Schichten im Inneren des Planeten geben.

In den kommenden Tagen müsse die Position des Seismographen noch verändert werden, um das Gefälle des Bodens auszugleichen. Wenn das Gerät fertig ausgerichtet sei, beginne es damit, erste wissenschaftliche Daten zur Erde zu senden. Sofern alles nach Plan verlaufe, könne Ende Januar 2019 ein zweites Messinstrument in Position gebracht werden, kündigte die US-Raumfahrtbehörde an.

Insight (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) ist ein 360 Kilogramm schwerer Roboter, der nicht rollt, sondern an einem Ort bleibt. Die insgesamt rund 650 Millionen Euro teure InSight-Mission ist auf zwei Jahre angelegt.

Mission soll Unregelmäßigkeiten in der Rotation des Mars erkennen

Ziel der Mission ist es, durch Auswertung von seismischen Wellen, Unregelmäßigkeiten in der Rotation und der Temperaturen Erkenntnisse über den inneren Aufbau des Mars zu gewinnen. Der Mars hat etwa den doppelten Durchmesser des Mondes, aber nur den halben Durchmesser der Erde.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 98,99€ (Bestpreis!)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 334,00€

Folgen Sie uns
       


Proglove Scanhandschuh ausprobiert

Der Mark II von Proglove ist ein Barcode-Scanner, den sich Nutzer um die Hand schnallen können. Das Gerät ist klein und sehr leicht - wir haben es nach wenigen Minuten schon nicht mehr bemerkt.

Proglove Scanhandschuh ausprobiert Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


      •  /