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Es besteht noch Verbesserungsbedarf

Die Laufgeschwindigkeit des Roboters wurde dabei variiert. Während der Tests war er mit einem Kabel an eine externe Stromquelle (40 Volt) angeschlossen. Normalerweise wird er von einer etwa 44 Volt starken Lithium Polymer Batterie angetrieben. "Mithilfe eines lokalen Regelkreises, der für eine erhöhte Stabilität sorgte, war es Charlie möglich, anspruchsvolles Gelände zu überwinden", erläutert Kühn. "Fällt dieser allerdings aus, scheitert er an komplexen Umgebungen. Außerdem kam der Roboter ins Rutschen, sobald die Steigung etwa 20 Grad betrug."

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Der affenähnliche Roboter müsse also noch weiterentwickelt werden, bis er die Marsmission antreten könne. "Auf dem jetzigen Stand ist Charlie noch nicht für die interplanetare Forschung geeignet. Die verbauten Teile halten den Temperaturbedingungen sowie der Strahleneinwirkung auf dem Mars nicht stand. Es könnte noch gut drei Generationen dauern, bis wir ihn losschicken können." Das entspricht nach Kühns Einschätzung einer Wartezeit von rund 20 Jahren. Eine Kurzzusammenfassung zu den Testergebnissen kann hier nachgelesen werden.

Die Frage ist, ob das Projekt solange finanziert wird oder ob es nicht doch sinnvoller wäre, auf ein anderes System zu setzen. Da Charlie seine Gliedmaßen allerdings unabhängig voneinander bewegen kann, bietet er viele Möglichkeiten für den erfolgreichen Ausgang der Mission. Schließlich kann er nicht nur komplexes Gelände bewältigen, sondern auch seine vorderen Gliedmaßen für kleinere händische Tätigkeiten wie zum Beispiel das Entfernen von Staub, welcher nach einem Sandsturm auf dem Mars wichtige Solarpaneele verdeckt, einsetzen.

 Charlie, der Affenroboter
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schueppi 12. Sep 2018

Eine Inspiron von DJI wär doch was auf dem Mars... :) Solarzellen mit für das Aufladen...

MrTridac 07. Sep 2018

Nun ja, technisch gesehen ist das alles gut und schön. Ein Ingenieur der einen...

MrAnderson 04. Sep 2018

Warum machen die da so rum? Zwar keine Robotoer, aber mich hat das grad an nen andern...


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