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Der Rover hat auch einen Hubschrauber und andere Spielereien

Im Untersuchungsarm befinden sich wieder Instrumente zur Probennahme und für Nahaufnahmen sowie ein Röntgenspektrometer namens Pixl. Anders als bei Curiosity oder den kleinen Marsrovern Spirit und Opportunity wird die untersuchte Röntgenstrahlung aber nicht stromsparend durch Bestrahlung mit Alpha-Teilchen erzeugt. Stattdessen wird Röntgenstrahlung mit einer eigenen Röntgenröhre erzeugt und die zurückgeworfene Strahlung analysiert. Neu ist ein zweites Spektrometer am Arm namens Sherloc mit einem UV-Laser, der chemische Verbindungen zur Fluoreszenz anregen kann und damit ohne Bewegung des Untersuchungsarms ein Feld von 7 x 7 mm Größe scannt.

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Genauso wie die chinesischen Yutu-Mondrover und deren neuer Marsrover ist nun auch Perseverance mit dem Bodenradar Rimfax ausgestattet. Es stammt aus Schweden und arbeitet im Frequenzbereich von 150 bis 1.200 MHz. Es soll während der Fahrt alle 10 Zentimeter eine Aufnahme vom Profil der Gesteinsschichten bis in etwa 10 Meter Tiefe machen. Außerdem ist die Wetterstation von Perseverance mit einem Mikrofon ausgestattet, das auch die Geräusche des Lasers aufnehmen soll.

Auf der Unterseite des Rovers befindet sich ein 1,8 kg schwerer Helikopter, 800 Gramm schwerer als geplant, der auf der Oberfläche abgesetzt werden soll. Er erfüllt keine wissenschaftliche Aufgabe und ist nur mit den Kameras ausgestattet, die er ohnehin zur Flugsteuerung benötigt. Es sollen bis zu 90 Sekunden lange und 4,5 m hohe Flüge demonstriert werden. Die Flughöhe und -dauer ist durch die Energiedichte der Akkus, das Gewicht der mitgeführten Nutzlasten wie Experimente und die Solarzellen zum Laden der Akkus begrenzt. Das limitiert auch die mögliche wissenschaftliche Nutzung dieser Technik auf dem Mars.

Der Mars bekommt ein paar Gramm Sauerstoff

Das Experiment Moxie ist eine reine Spielerei. Es soll mit Elektrolyse aus dem CO2 der Marsatmosphäre Sauerstoff gewinnen. Geplant sind 10 Gramm Sauerstoff pro Stunde, dafür braucht es 300 Watt Strom, dreimal so viel wie die Radioisotopenbatterie dauerhaft zur Verfügung stellen kann. Die Größenordnung von Moxie ist für die Raumfahrt irrelevant. Die Technik dafür funktioniert auf dem Mars nicht anders als im Labor auf der Erde und es können wegen des hohen Stromverbrauchs auch keine relevanten Daten für den Langzeitbetrieb in der Marsumgebung gewonnen werden.

Die Landung ist im Jezero-Krater geplant, in dem sich vor geschätzt 3,5 Milliarden Jahren Wasser befand. Obwohl eine falsche Umrechnung von Kilometern in Meilen im Livestream der Nasa zu falschen Flugbahnangaben beim Start führte, war die Rakete auf dem richtigen Weg. Die eigentliche Steuerung verwendet metrische Einheiten. Verwechslungen sind aber auch dort schon vorgekommen und führten zum Absturz des Mars Climate Orbiters. Bis zur Ankunft am Mars müssen aber noch eine Reihe von Korrekturmanövern durchgeführt werden, bei denen auch nichts schiefgehen darf.

Nachtrag vom 30. Juli 2020, 16:52 Uhr

Anders als erwartet wird seit Abtrennung der letzten Raketenstufe zwar das Trägersignal von Mars 2020 aufgefangen, aber es werden keine Daten empfangen. Laut Nasa-Chef Jim Bridenstine arbeitet die Nasa daran, die Empfänger an die Stärke des Sendesignals anzupassen, soetwas sei schon bei früheren Missionen vorgekommen.

Nachtrag vom 30. Juli 2020, 18:02 Uhr

Inzwischen konnte das Problem mit der Datenübertragung behoben werden.

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 Mars 2020: Was ist neu am Marsrover Perseverance?
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jo-1 07. Aug 2020

Hab ich doch gar nicht gesagt Ich will nur eine europäische Armee und keine...

JensBröcher 04. Aug 2020

Im Vergleich zu den $25 Trillion Schulden die die US-Regierung hat ist das gar nichts...

Eldark 01. Aug 2020

Ja denk ich auch aber das Szenario ist nicht allzu weltfremd Die...

FlashBFE 31. Jul 2020

Ich frage mich, ob der Rover mit seinen wenigen verbesserten Geräten überhaupt...

FlashBFE 31. Jul 2020

Die NASA und noch beauftragte Subfirmen sind eben ein riesiges Konglomerat aus Menschen...


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