Markus Persson: Minecraft-Erfinder kündigt ideellen Nachfolger an
"Im Grunde habe ich Minecraft 2 angekündigt" : Das schreibt nicht irgendwer, sondern Markus Persson auf der Plattform X(öffnet im neuen Fenster) . Der aus Schweden stammende und in der Community unter dem Spitznamen Notch bekannte Entwickler veröffentlichte ab 2009 die ersten Versionen des Klötzchenspiels.
2014 verkaufte er alle Rechte daran für 2,5 Milliarden US-Dollar inklusive seines Studios Mojang an Microsoft.
Persson schrieb nun in mehreren weiteren Beiträgen, er habe wieder "wirklich Spaß daran, im Büro an einem Spiel zu arbeiten" . Das Genre und weiteren Details scheinen ihm nicht so wichtig zu sein, es könne ein "ideeller Nachfolger zu Minecraft" werden.
Um Geld geht es ihm offenbar nicht. Jedenfalls will Persson mögliche Gewinne für einen guten Zweck spenden. Er skizzierte mehrere Ideen für neue Spiele und ließ dann in einer Umfrage die Community abstimmen.
Von den rund 300.000 abgebeben Stimmen(öffnet im neuen Fenster) entschieden sich die allermeisten für einen Nachfolger für Minecraft. Eine Art Roguelike landete abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Ob inzwischen so etwas wie eine finale Entscheidung getroffen ist oder nicht, blieb unklar. Die Diskussionen verliefen etwas wirr, aber Persson betonte mehrfach, dass es ihm mit einem neuen Projekt ernst sei.
0x10c kam damals bei der Community erstaunlich gut an ...
Der Entwickler weiß natürlich genau, dass er sein neues Werk nicht Minecraft nennen kann, weil die Rechte bei Microsoft liegen. Vermutlich darf er auch kein allzu ähnliches Spiel produzieren, ohne in Schwierigkeiten zu geraten.
Überhaupt ist Microsoft nicht gut auf den Schweden zu sprechen, der in einer riesigen Villa in Beverly Hills lebt. So war er etwa bei der 10-Jahres-Feier von Minecraft ausdrücklich nicht erwünscht . Im Laufe der Jahre äußerte er sich in sozialen Netzwerken mit Positionen und Parolen rechter Trolle zu Themen wie Sexualität, Geschlecht und Hautfarbe.
In den vergangenen Jahren beschäftigte sich Notch nur mit wenigen kleinen Spieleprojekten. Vor dem Kauf von Minecraft durch Microsoft hatte er allerdings einen Titel in der Entwicklung, der durchaus einen Nerv bei vielen Gamern traf.

In dem Weltraumspiel namens 0x10c (spricht man "10 to the C" aus) sollten die Spieler im Jahr 281.474.976.712.644 in einem sterbenden Paralleluniversums unterwegs sein. Die Kontrolle über das Schiff sollte laut Persson mittels eines Computersystems erfolgen, in dessen Kern eine emulierte und vor allem sehr weitgehend programmierbare (virtuelle) 16-Bit-CPU stecken sollte.
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