Marktforschung: PC-Verkäufe leicht rückläufig, Umsatz steigt weiter

Nach zwei Jahren mit zweistelligen Zuwachsraten geht der PC-Absatz erstmals zurück. Einen Abwärtstrend sehen Marktforscher aber nicht.

Artikel veröffentlicht am , Johannes Hiltscher
Waren im ersten Quartal 2022 wieder mehr gefragt: Desktoprechner.
Waren im ersten Quartal 2022 wieder mehr gefragt: Desktoprechner. (Bild: Dell)

Die Marktforscher IDC und Canalys haben ihre für das erste Quartal 2022 erhobenen Zahlen zum Absatz von PCs veröffentlicht. Laut IDC wurden im Vergleich zum Vorjahresquartal 5,1 Prozent weniger klassische PCs verkauft - dazu zählen Notebooks, Desktops und Workstations. Canalys zufolge betrug der Rückgang lediglich drei Prozent, der Umsatz hingegen stieg um 15 Prozent. Über 80 Millionen PCs wurden den Analysen zufolge in diesem Zeitraum verkauft.

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Als Grund für den Rückgang machen beide Marktforscher ein Nachlassen bei der privaten Nachfrage sowie seitens Bildungseinrichtungen aus. Gründe seien eine Marktsättigung sowie die infolge der anhaltenden Lieferengpässe durch die Corona-Pandemie und geopolitische Spannungen gestiegenen Preise. Hingegen stieg der Absatz von Desktop-PCs, bedingt durch steigende Nachfrage von Unternehmen. Auch wurden mehr hochpreisige Computer verkauft.

Einen Einbruch der Nachfrage sehen IDC und Canalys nicht, Rushabh Doshi von Canalys geht von einer baldigen Erneuerung alter Geräte aus. Die Nachfrage bleibe daher auf hohem Niveau. Darüber hinaus weisen bei Marktforscher darauf hin, dass die Anzahl verkaufter Geräte auf hohem Niveau geblieben sei - trotz der negativen Rahmenbedingungen mit Lockdowns in Shenzhen und Shanghai, dem Krieg in der Ukraine, steigender Inflation und anhaltender Knappheit von Komponenten.

Lenovo verkaufte die meisten Computer

Bei der Verteilung des Absatzes gab es kaum Veränderungen. Mit Abstand die meisten PCs verkaufte, wie in den Vorjahren, Lenovo. Der Marktanteil des Unternehmens lag bei 22,8 Prozent, gefolgt von HP mit 19,8 Prozent und Dell mit 17,2 Prozent. Apple behauptet mit 9,3 Prozent den vierten Platz, während Asus und Acer mit sehr ähnlichen Zahlen folgen (6,9 und 6,8 Prozent).

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Die beiden absatzstärksten Unternehmen hatten deutliche Einbußen zu verzeichnen - Lenovo verkaufte knapp zehn Prozent weniger PCs, bei HP betrug der Rückgang gar 17,8 Prozent. Einen bedeutenden Zuwachs konnte Asus mit 24 Prozent verzeichnen, wodurch der Hersteller laut Canalys erstmals seit 2017 wieder zu den fünf absatzstärksten PC-Herstellern zählt. Auch Dell und Apple konnten mehr Computer absetzen (6,2 Prozent und 8 Prozent Zuwachs).

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