Marktforschung: PC-Verkäufe auch 2021 kräftig gestiegen

Im zweiten Jahr der Pandemie kletterten die PC-Verkäufe auf den höchsten Stand in zehn Jahren. Doch Marktforscher berichten auch von Problemen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Waren auch 2021 sehr gefragt: Laptops.
Waren auch 2021 sehr gefragt: Laptops. (Bild: Onur Binay/Unsplash)

Der Bedarf an PCs in der Coronapandemie ist immer noch nicht erschöpft. Im vergangenen Jahr stiegen die Verkäufe nach Berechnungen von Marktforschern auf den höchsten Stand in rund einem Jahrzehnt. Dabei wurde der Markt weiter von der Knappheit bei Chips und anderen Bauteilen gebremst. Drei große IT-Marktforscher, die ihre Schätzungen in der Nacht zum 13. Januar 2022 vorlegten, kamen weitgehend zu den gleichen Trends - aber zum Teil zu unterschiedlichen Zahlen.

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So sahen die Analysefirmen IDC und Canalys den Markt 2021 um fast 15 Prozent wachsen und Gartner um 9,9 Prozent. Ihre Berechnungen zur Zahl verkaufter Personal Computer reichten von knapp 340 Millionen (Gartner) bis rund 349 Millionen (IDC). Die Unterschiede gehen darauf zurück, dass die Experten ihre eigenen Recherchen in Vertriebskanälen betreiben - und zum Teil auch verschiedene Gerätekategorien berücksichtigen.

Einig waren sich die Marktforscher bei der Verteilung der Spitzenpositionen in der Rangliste großer PC-Anbieter. So sehen sie den chinesischen Konzern Lenovo klar auf Platz eins und gehen davon aus, dass von ihm im vergangenen Jahr rund jeder vierte weltweit verkaufte PC kam.

Chipmangel hemmt Verkaufszahlen

HP Inc folgt mit etwas über 20 Prozent Marktanteil vor Dell mit rund 17 Prozent. Apple mit seinen Macs liegt auf Platz vier mit einem Marktanteil von rund acht Prozent - steigerte aber die Verkäufe stärker als die Konkurrenz. Canalys errechnete für die Computer des iPhone-Konzerns sogar ein Plus von gut 28 Prozent.

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Die PC-Verkäufe waren mit der Ausbreitung von Smartphones auf Talfahrt gegangen - weil Verbraucher mehr Zeit auf ihren mobilen Geräten verbrachten und Unternehmen ihren Computerpark seltener als zuvor auffrischten. Doch die Coronapandemie veränderte die Situation schlagartig. Mit dem verstärkten Arbeiten und Lernen von zu Hause war ein PC pro Haushalt nicht mehr genug. Unternehmen fingen an, Desktop-Rechner durch Laptops zu ersetzen. Der Nachfrageschub gilt als einer der Auslöser der globalen Chip-Knappheit.

IDC-Analyst Tom Mainelli verwies darauf, dass das Angebot zum Jahresende immer noch von der Knappheit zurückgehalten worden sei. Bei Gartner sieht Analystin Mikako Kitagawa dagegen bereits das Ende des Coronabooms im PC-Markt nahen. Es werde allerdings zwei bis drei Jahre dauern, bis die Verkäufe auf das Niveau vor der Pandemie sinken, prognostizierte sie. Marktführer Lenovo gab Ende letzten Jahres an, dass er ohne Chipknappheit dreimal mehr PCs in Deutschland hätte verkaufen können.

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