• IT-Karriere:
  • Services:

Marktforschung: Nur zehn Prozent der Unternehmen nutzen KI produktiv

Künstliche Intelligenz ist ein Trend, trotzdem scheinen nur wenige Unternehmen diese überhaupt zu nutzen. Das Problem: zu wenig Fachkräfte, die fast alle direkt zu Google, Amazon und Microsoft gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
KI beeinflusst schon jetzt viele unserer Aktivitäten.
KI beeinflusst schon jetzt viele unserer Aktivitäten. (Bild: Flickr.com/leonhard/CC-BY-SA 2.0)

Das Marktforschungsinstitut Gartner hat eine Studie zur Nutzung von künstlicher Intelligenz und Machine Learning durchgeführt. Demnach hätten 60 Prozent der befragten Unternehmen noch nicht einmal das Konzept von KI in ihre Strategie aufgenommen, wie Gartner-Forschungsleiter Jim Hare dem Onlinemagazin Venturebeat mitteilte. Lediglich 10 Prozent nutzen die aufkommende Technologie im Produktiveinsatz.

Stellenmarkt
  1. Universität Konstanz, Konstanz
  2. Energie Südbayern GmbH, München

Das ist laut der Studie auf eine Diskrepanz zwischen den Versprechungen der Hersteller und den tatsächlichen Einsatzmöglichkeiten von KI zurückzuführen. Ein gutes Beispiel dafür ist IBMs KI-Angebot Watson, das bisher in vielen praktischen Projekten nicht das hielt, was versprochen wurde. Darüber schrieb auch Golem.de. Oft wurden Projekte durch den hohen Kostenaufwand von Watson abgebrochen.

Dabei seien jedoch gut die Hälfte der befragten Unternehmen eher dazu geneigt, vorgefertigte KI-Lösungen, wie sie neben IBM auch Unternehmen wie Amazon, Google oder Microsoft anbieten, zu etablieren. Das sei unter anderem durch das Fehlen von Fachwissen von eigenen Mitarbeitern in diesem Bereich begründet.

Von der Uni zu Google

Noch schwerer sei es, Fachleute zu finden, die sich mit komplexen Themen wie Deep Learning beschäftigten, heißt es. Die Forschung in diesem Bereich wird zum Großteil an Universitäten durchgeführt. Von dort werben Unternehmen wie Google, Amazon und Microsoft die geschulten Fachkräfte direkt ab. Alternativ gründen diese Startups, die später oft von den gleichen Unternehmen aufgekauft werden.

Wenn Unternehmen also KI zu ihren Gunsten einsetzen wollen, rät Gartner zur selben Strategie: Studenten direkt aus den Universitäten in das eigene Unternehmen zu bringen. Gefragte Studiengänge sind Advanced Data Science und Machine Learning. Allerdings müssten dazu wohl die Gehälter stimmen - denn die sind gerade in Deutschland anscheinend zu niedrig, wie eine Analyse von Golem.de zeigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 21,00€
  2. (-28%) 42,99€
  3. (-70%) 2,99€

Blublu 07. Nov 2017

Vielleicht ist schlicht die Software nicht geeignet. Kurzweil behauptet: Alles was den...

aLpenbog 07. Nov 2017

Stimme dem mal zu. Wer ein Produkt hat/entwickelt, für dass neuronale Netzwerke wie die...

aLpenbog 07. Nov 2017

Nun laut Artikelinhalt geht es um ganz normale neuronale Netzwerke. Das hat natürlich im...

sniner 06. Nov 2017

Mein Brötchengeber hat sich auch noch keine Gedanken über künstliche Intelligenz gemacht...

Anonymer Nutzer 06. Nov 2017

Fachkräfte in der tat in vielen Bereichen nicht mehr, unser hirn aber schon noch ne ganze...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 - Hands on

Samsung hat gleich drei neue Modelle der Galaxy-S20-Serie vorgestellt. Golem.de konnte sich die Smartphones im Vorfeld bereits genauer anschauen.

Samsung Galaxy S20 - Hands on Video aufrufen
Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

    •  /