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Marktforschung: Gartner sagt totale KI-Transformation voraus

Gartner prophezeit für 2028/29 eine massive Umwälzung der Arbeitswelt, weil viele Jobrollen neu gedacht werden müssen. Ein Jobkiller sei KI jedoch nicht.
/ Michael Linden
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Arbeiten mit KI (Symbolbild) (Bild: Pexels)
Arbeiten mit KI (Symbolbild) Bild: Pexels
Inhalt
  1. Marktforschung: Gartner sagt totale KI-Transformation voraus
  2. Vier Arbeitsplatzmodelle der Zukunft

Das Marktforschungsunternehmen Gartner zeichnet ein Zukunftsszenario(öffnet im neuen Fenster) , in dem künstliche Intelligenz zu weitreichenden Umbrüchen am Arbeitsplatz führt – jedoch ohne massenhaften Stellenabbau. Auf dem Gartner IT Symposium in Barcelona erklärte Analystin Helen Poitevin, Unternehmen und Arbeitnehmer sollten sich auf einen weitreichenden Transformationsprozess einstellen, aber nicht auf eine Apokalypse.

Die Prognose sieht den Höhepunkt dieser Veränderungen zwischen 2028 und 2029. Gartners Analyse deutet darauf hin, dass KI mehr Arbeitsplätze schaffen als vernichten wird – wobei die Transformation je nach Branche und Position sehr unterschiedlich ausfallen dürfte. Gartner spricht deshalb auch von einem Welleneffekt: KI verändere nicht alle Jobs gleichzeitig und gleich stark. Stattdessen würden manche Branchen sofort betroffen sein, andere erst später – die Auswirkungen breiten sich nach und nach aus, fallen überall anders aus und beeinflussen sich gegenseitig.

Den Projektionen zufolge werden viele Jobs Weiterqualifizierung erfordern, während andere Rollen grundlegend neu gestaltet werden müssen. Die Veränderungen werden voraussichtlich die meisten Unternehmen in irgendeiner Form betreffen, auch wenn die konkreten Auswirkungen noch ungewiss sind.

Aktuelle Studien der Georgia State University(öffnet im neuen Fenster) und der Jobplattform Indeed(öffnet im neuen Fenster) stützen nach einem Bericht von ZDNet(öffnet im neuen Fenster) diese Sichtweise. Ihre Untersuchungen legen nahe, dass KI eher spezifische Aufgaben und Verantwortungsbereiche automatisieren als ganze Berufsfelder ersetzen wird – zumindest mittelfristig.

Laut Poitevin wird es künftig weniger darum gehen, wie viele Mitarbeiter ein Unternehmen hat. Entscheidend sei vielmehr, wie gut Menschen und KI zusammenarbeiten.


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