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Marktforschung: Europäischer PC-Markt schrumpft in Deutschland am stärksten

Der deutsche Markt für PCs ist im dritten Quartal des Jahres 2012 um 19 Prozent eingebrochen, melden die Marktforscher von Gartner. Besonders hart erwischt hat es Asus, das 37 Prozent weniger Rechner verkaufte. Das Warten auf Windows 8 war nur einer der Gründe dafür.

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Asus' Zenbooks kommen nicht in Schwung.
Asus' Zenbooks kommen nicht in Schwung. (Bild: Asus)

In Deutschland wurden im dritten Quartal 2012 rund 600.000 weniger PCs verkauft als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus nun veröffentlichten Zahlen von Gartner hervor. Damit ist der deutsche Markt für Notebooks und Desktop-PCs um 19 Prozent geschrumpft; in Westeuropa insgesamt waren es nur 15,4 Prozent. Die von Gartner sogenannten "Media Tablets" sind bei den Erhebungen nicht berücksichtigt.

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Die Marktforscher führen den starken Rückgang auf eine allgemeine Kaufzurückhaltung wegen der Eurokrise und des Wartens auf Windows 8 zurück. Traditionell verschieben sowohl Unternehmen als auch Privatanwender die Anschaffung neuer Rechner kurz vor dem Marktstart einer neuen Windows-Version, um den PC dann gleich mit dem neuen Betriebssystem erhalten zu können. Darauf reagieren auch die Händler, indem sie die Lager räumen und kaum neue Geräte anbieten. So sind Gartner zufolge in Deutschland sowohl 20 Prozent weniger privat genutzte als auch 18 Prozent weniger PCs für Firmen verkauft worden.

  • Der PC-Markt in Deutschland im dritten Quartal 2012... (Tabelle: Gartner)
  • ... und die Zahlen für Westeuropa
Der PC-Markt in Deutschland im dritten Quartal 2012... (Tabelle: Gartner)

Am stärksten war der Einbruch bei Notebooks für den heimischen Gebrauch. Sie machen die Hälfte des fehlenden Volumens aus: Rund 300.000 Consumer-Notebooks weniger fanden einen Käufer. Am stärksten davon betroffen ist Asus, das 37,8 Prozent weniger Rechner verkaufen konnte. Gartner führt das auf das weiter schrumpfende Volumen von Netbooks zurück, das Ultrabooks nicht kompensieren konnten. Asus ist einer der Launch-Partner von Intel und bewirbt die Ultrabooks besonders stark - was angesichts der insgesamt nur zögerlich angenommenen Gerätekategorie wohl wenig hilft.

Lenovo ist größter Anbieter in Deutschland

Dennoch ist der taiwanische Hersteller immer noch der fünftgrößte Anbieter von PCs in Deutschland. Mehr verkaufen nur noch Dell, HP, Acer und Lenovo. Letzterer ist damit nicht mehr nur weltweit, sondern nun auch in Deutschland der größte PC-Hersteller. In Westeuropa insgesamt kommt Lenovo nur auf Platz vier, noch vor Dell. Die zahlenmäßig größten Hersteller sind in absteigender Reihenfolge aber HP, Acer und Asus.

Dennoch ist Lenovo laut Gartner der einzige Anbieter, der im gesamten westeuropäischen Markt mehr PCs verkaufen konnte als im Vorjahresquartal. Vor allem bei den Firmenrechnern gab es Zuwächse, welche die Analysten auf Preissenkungen zurückführen. Insgesamt wurden in Westeuropa 13,6 Millionen PCs verkauft, davon 2,7 Millionen in Deutschland.

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MasterKeule 17. Nov 2012

Was ist denn daran bitte dumm? Zumal das mittlerweile doch kaum noch von Relevanz ist...

jack-jack-jack 09. Nov 2012

deswegen haben viele Firmen noch 4 Jahre alte 3 kg Klöpper ;-)

jack-jack-jack 09. Nov 2012

tja, dann frage ich mich wie diese ganzen Macbooks, Iphones und .... finanziert werden...

spambox 09. Nov 2012

PCs gehören ja nicht zu verbrauchsgütern, die man in kurzen Zyklen nachkaufen muss. Die...

ichbert 08. Nov 2012

Ich weiss nicht genau wie die Statisker einen "PC" definieren aber streng genommen ist...


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