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Marktforscher: x86-Prozessoren verkaufen sich schlecht

Im dritten Quartal 2012 sind weltweit rund 9 Prozent weniger x86-CPUs verkauft worden. Zu diesem Ergebnis kommen übereinstimmend die Marktforscher von Mercury Research und IDC. Besonders schwer trifft es AMD.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs neue CPUs, hier der FX "Vishera", verkaufen sich schlecht.
AMDs neue CPUs, hier der FX "Vishera", verkaufen sich schlecht. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

In einem Investorforum sind detaillierte Zahlen zum Prozessormarkt im dritten Quartal des Jahres 2012 aufgetaucht. Sie stammen aus noch umfangreicheren und kostenpflichtigen Studien der Marktforschungsunternehmen IDC und Mercury Research. Die Einbrüche sind drastisch: 9 (IDC) beziehungsweise 9,5 Prozent (Mercury) weniger x86-Prozessoren wurden in dem Dreimonatszeitraum im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres verkauft. Einen so stark schrumpfenden Markt gab es zuletzt um den Jahreswechsel 2000/2001, nachdem die Dotcom-Blase geplatzt war.

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Durch die nachlassende Nachfrage verlieren die beiden großen CPU-Hersteller AMD und Intel, Via spielt mit unter einem Prozent Marktanteil kaum noch eine Rolle. Besonders stark betroffen ist AMD, das nach den leicht voneinander abweichenden Studien nur noch auf einen Anteil von 16,1 bis 17 Prozent kommt. Intel legt entsprechend zu. Aber auch dem Marktführer bricht nun, wie AMD, in der Umsatz ein.

Für AMD gibt es auch Angaben, die nach den Produktgruppen aufgeschlüsselt sind. Demnach laufen vor allem die Opterons schlecht, und auch der Hoffnungsträger Trinity startet noch schwach. Im dritten Quartal 2012 konnte AMD vor allem noch die älteren Designs Llano, Ontario und sogar K8/10 verkaufen.

Wenn weniger CPUs verkauft werden, können daraus auch weniger PCs gebaut werden. Das hatte auch Gartner vor kurzem bestätigt. Dieses Unternehmen erforscht unter anderem den Markt für Komplettrechner, nicht nur für Komponenten. Dabei werden unter PCs nur Notebooks und Desktopsysteme mit x86-Prozessoren verstanden, Smartphones und Tablets bleiben außen vor.

Laut den Zahlen von Gartner wurden in Westeuropa im dritten Quartal 2012 15,4 Prozent weniger PCs verkauft, in Deutschland sogar 19 Prozent weniger. Die Analysten führen das auf die starke Konkurrenz durch Smartphones und Tablets - meist mit ARM-Chips - und das Warten auf Windows 8 sowie die allgemein angespannte Wirtschaftslage zurück. Die Nachfrage nach x86-CPUs soll sich laut AMD-Chef Rory Read auch in den nächsten Quartalen kaum erholen.



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Hu5eL 19. Nov 2012

Liegt vermutlich an den Konsolen, welche die Entwicklung aufhalten *duck&renn*

Neuro-Chef 13. Nov 2012

"Und wer Hochleistungsberechnungen braucht, wird einfach eine neue GPU mit...

kaktus.pieks 12. Nov 2012

http://de.wikipedia.org/wiki/Dotcom-Blase

NochEinLeser 12. Nov 2012

Nur 32 Bit (x86) oder auch 64 Bit (x86-64) Prozessoren?

lala1 12. Nov 2012

Das habe ich mir auch gedacht.


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