Schutz: Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern

Amazon hat "Prozesse zum Schutz der Kunden und Verkäufer etabliert". Doch Marketplace-Händler fühlen sich bei unberechtigten Sperrungen dennoch alleingelassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon
Amazon (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Amazon Deutschland hat auf Kritik reagiert, nach der Marketplace-Händler gesperrt werden, wenn sie lediglich ihre Bankverbindung ändern oder der Nutzer sich von einem anderen Rechner einloggt. "Eine sichere Einkaufsumgebung für Käufer und Verkäufer hat für Amazon oberste Priorität, und wir haben diesbezüglich Prozesse zum Schutz unserer Kunden und Verkäufer etabliert", sagte ein Firmensprecher Golem.de auf Anfrage.

"Sollten Unberechtigte durch Vorgänge außerhalb der Amazon-Umgebung Zugriff auf ein Amazon-Konto erhalten haben, ergreifen wir nach Kenntnis umgehend entsprechende Maßnahmen, um Verkäufer und Käufer zu schützen." Für Verkäufer gebe es mehrere Schritte, um den eigenen Account zu schützen, unter anderem sollte das Passwort regelmäßig geändert und die Zwei-Faktor-Authentifizierung genutzt werden. Bei Rückfragen könnten sich Händler an den Amazon-Verkäuferservice wenden, erklärte der Sprecher.

Im Forum ist was los

Im Sellercentral-Forum des Konzerns berichten Betroffene jedoch, dass sie nach den Sperrungen tage- oder wochenlang nichts mehr vom Amazon-Verkäuferservice gehört hätten: "Unser Konto ist mittlerweile seit einer Woche gesperrt wegen eines angeblichen Phishing-Angriffes. Kontakt mit Kundenservice verläuft nur ins Leere. Jeder leitet es weiter an die 'Fachabteilung'. Diese soll sich dann melden. Wie gesagt, seit acht Tagen keine Reaktion. E-Mail an die Verkäuferperformance ebenso umsonst." Ein anderer Betroffener kritisierte: "Kontakt mit Kundenservice Fehlanzeige, keiner zuständig."

Zugleich rühmt Amazon die Bedeutung seiner Marketplace-Händler: "Laut einer unabhängigen Studie haben Marketplace-Händler in Deutschland durch ihre Aktivitäten auf Amazon 87.000 Jobs geschaffen", sagte Markus Schöberl, Director Amazon Seller Services im deutschsprachigen Raum.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Skillgrim 26. Mai 2017

Wenn ich sowas lese könnte ich regenbogen kotzen. Wofür 30 tage rückgabe recht? paket...

SusanneW 25. Mai 2017

Meiner Meinung nach ist die Verifikation bei Amazon ein Vorwand, Händler/Wettbewerber...

Trockenobst 24. Mai 2017

Ok, das war jetzt ein etwas absurder Usecase der nicht so häufig anzutreffen ist. Mein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Militär
China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen

Das Shanghai Institute of Mechanical and Electrical Engineering hat einen Durchbruch bei der Erforschung eines Abwehrsystems für Hyperschallwaffen erzielt.

Militär: China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen
Artikel
  1. T-1000: Roboter aus Metall kann sich verflüssigen
    T-1000
    Roboter aus Metall kann sich verflüssigen

    Ein Team aus den USA und China hat einen Roboter entwickelt, der seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig und zurück ändern kann.

  2. David Limp: Amazons Alexa-Chef will an Alexa festhalten
    David Limp
    Amazons Alexa-Chef will an Alexa festhalten

    Amazon will die Bemühungen intensivieren, direkt mit Alexa Geld zu verdienen.

  3. Virtualisieren mit Windows, Teil 3: Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V
    Virtualisieren mit Windows, Teil 3
    Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V

    Hyper-V ist ein Hypervisor, um VMs effizient verwalten zu können. Trotz einiger weniger Schwächen ist es eine gute Virtualisierungssoftware, wir stellen sie in drei Teilen vor. Im letzten geht es um Betrieb und Pflege der VMs.
    Eine Anleitung von Holger Voges

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PCGH Cyber Week - Rabatte bis 50% • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • MindStar-Tiefstpreise: MSI RTX 4090 1.982€, Sapphire RX 7900 XT 939€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% • XFX Radeon RX 7900 XTX 1.199€ • Kingston 2TB 112,90€ • Nanoleaf bis -25% [Werbung]
    •  /