Markenrechte: Comodo will Let's Encrypt den Namen klauen

Der Erfolg von Let's Encrypt ist spektakulär, es wurden bereits mehr als fünf Millionen Zertifikate ausgestellt. Jetzt will die Sicherheitsfirma Comodo Markenrechte an dem Namen durchsetzen. Let's Encrypt reagiert empört.

Artikel veröffentlicht am ,
Let's Encrypt hat den nächsten Meilenstein erreicht.
Let's Encrypt hat den nächsten Meilenstein erreicht. (Bild: Techfruit)

Let's Encrypt hat derzeit Probleme mit der Sicherheitsfirma Comodo, diese will offenbar die Namensrechte des Projektes bekommen. In einem Blogpost mit dem Namen "Defending Our Brand" schreibt Josh Aas, Geschäftsführer der Internet Security Research Group, die Let's Encrypt betreibt, dass die Sicherheitsfirma Comodo Markenrechte an dem Namen "Let's Encrypt" beantragt habe.

Stellenmarkt
  1. IT-Leiter m/w/d
    über KISSLING Personalberatung GmbH, Großraum Balingen/Oberndorf a.N./Schömberg/Rosenfeld
  2. Senior DevOps Engineer (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, München, Wolfsburg
Detailsuche

Das Projekt Let's Encrypt sei aber das erste Projekt, das den Namen prominent führen würde, schreibt Aas. Man habe bereits enge Verbindungen mit "Millionen von Webseiten und Nutzern", außerdem habe man hart daran gearbeitet, eine eigene Identität in der Community zu erlangen.

Keine Verwirrung von Nutzern hinnehmen

Aus diesem Grund würde man sich allen Versuchen entgegenstellen, die zur Verwirrung von Nutzern führen könnten. Comodo hat den Namen Let's Encrypt bislang nicht genutzt, gibt aber in den Bewerbungen an, man habe "die Absicht", das in Zukunft zu tun.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Man habe Comodo seit März 2016 mehrfach aufgefordert, die Bewerbungen um die Markenrechte zu unterlassen, dies sei aber immer abgelehnt worden. Falls es notwendig werde, werde man das Projekt "energisch" verteidigen. Weil die Organisation aber nur wenige Ressourcen habe, würde ein fortgesetzter Rechtsstreit mit Comodo "beide Organisationen von der Mission abbringen, die sie teilen sollten: ein sichereres und die Privatsphäre besser schützendes Internet" zu entwickeln, schreibt Aas.

Erst gestern hatte Let's Encrypt mitgeteilt, dass man bereits mehr als 5 Millionen Zertifikate ausgestellt habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Teebecher 27. Jun 2016

Definitiv. Das ind sogar Shop-betreiber bei, denen die paar ¤ für ein Cert zu teuer sind.

Teebecher 27. Jun 2016

Hast Du das mal im Zusammenspiel mit i-MSCP probiert? Was ich dazu im Forum gefunden...

cperrin88 24. Jun 2016

Sind doch schon längst da

olleIcke 24. Jun 2016

Ja. Sieh dir mal die Links in dem verlinkten blog post von Let's Encrypt an: https...

olleIcke 24. Jun 2016

Na sie sind ja auch eingeknickt. Kann mir jetzt auch nicht vorstellen, dass das was...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
CoreELEC/LibreELEC
Smart-TV mal anders

Eine TV-Box Marke Eigenbau bringt Spaß und Gewissheit über unsere Daten. Die Linux-Distributionen CoreELEC und LibreELEC eignen sich da besonders.
Eine Anleitung von Sebastian Hammer

CoreELEC/LibreELEC: Smart-TV mal anders
Artikel
  1. Microsoft: Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich
    Microsoft
    Windows 11 verlangsamt SSDs wohl teils merklich

    Viele Teile der Community messen schlechtere Werte im Vergleich zu Windows 10, wenn sie Windows 11 auf ihren SSDs verwenden.

  2. iPad-Mangel: Chipkrise erreicht Apple kurz vor Weihnachten
    iPad-Mangel
    Chipkrise erreicht Apple kurz vor Weihnachten

    Vor allem iPads werden nicht mehr rechtzeitig unterm Weihnachtsbaum liegen: Die Chipkrise wirkt sich stärker auf Apple aus.

  3. Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
    Softwarepatent
    Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

    Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
    Ein Bericht von Stefan Krempl

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer-Monitore zu Bestpreisen (u. a. 27" FHD 165Hz OC 199€) • Kingston PCIe-SSD 1TB 69,90€ & 2TB 174,90€ • Samsung Smartphones & Watches günstiger • Saturn: Xiaomi Redmi Note 9 Pro 128GB 199€ • Alternate (u. a. Razer Opus Headset 69,99€) • Release: Halo Infinite 68,99€ [Werbung]
    •  /