Marke: Freenet schafft Mobilcom-Debitel ab

Freenet Mobilcom-Debitel wird künftig seinen dreifachen Namen nicht mehr führen. Mobilcom gehörte einmal eine eigene UMTS-Lizenz.

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Das neue Logo soll einfacher wirken.
Das neue Logo soll einfacher wirken. (Bild: Freenet)

Der Mobilfunkprovider Freenet wird die Marke Mobilcom-Debitel in diesem Jahr abschaffen und nur noch als Freenet auftreten. Das gab das Unternehmen am 24. Februar 2022 bekannt.

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"In den kommenden Monaten findet der Markenwechsel auf allen analogen und digitalen Kanälen statt. Bis Juli wird ein Großteil der 550 eigenen Shops umgestaltet sein", erklärte der Anbieter. Tests im Januar mit temporär als Freenet gebrandeten Shops seien positiv verlaufen. Der Mobilfunkprovider hat nach eigenen Angaben gegenwärtig knapp 7,2 Millionen Kunden.

Mobilcom-Debitel wurde 1991 von Gerhard Schmid gegründet und begann als Mobilfunk-Serviceprovider mit Sitz in Schleswig. Schmid gehörte in der Zeit der Internet-Spekulationsblase von 1999 bis 2000 zu den deutschen Milliardären.

Seine Firma Mobilcom ersteigerte im Sommer 2000 zusammen mit France Telecom für 8,5 Milliarden Euro eine UMTS-Lizenz. Nach einer Privatinsolvenz im Jahr 2003 arbeitete Schmid für die Firma Bonus Strom seiner Ehefrau Sybille Schmid-Sindram.

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Schmid wurde im Januar 2009 vom Landgericht Kiel zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Laut Anklage hatte Schmid im Jahr 2002 in drei Fällen Geld beiseite geschafft, um es vor dem Zugriff der Gläubiger zu retten.

Mobilcom gründete einst Freenet

Freenet kaufte im Jahr 2011 den Konkurrenten Debitel. Freenet selbst war früher eine Tochter von Mobilcom, die dessen Festnetzgeschäft erworben hatte. Gründer Schmid ist seit dem Jahr 2019 Chief Operating Officer bei der Berliner Online-Marketingagentur Leap/.

Freenet Mobilcom-Debitel erwarb im März 2016 für rund 295 Millionen Euro Media Broadcast, den technischen Plattformbetreiber für Fernsehsender für den HD-Antennenfernseh-Standard DVB-T2. Zudem besitzt Freenet eine Beteiligung von 50,01 Prozent an Exaring, das ein 11.000-Kilometer-Glasfasernetzwerk besitzt und mit Waipu.tv IP-TV und eine Video-on-Demand-Plattform in Deutschland anbietet.

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