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Onlinehandel: Amazon lässt sich Fertiggericht-Marke eintragen

Amazon hat in Deutschland eine Marke für Fertiggerichte schützen lassen. Das deutet darauf hin, dass der Onlinehändler auch hierzulande ins Geschäft mit Kochboxen oder anderen vorbereiteten Lebensmitteln einsteigen will.
/ Andreas Donath
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Fresh Meal Kit aus Amazons US-Angebot (Bild: Amazon)
Fresh Meal Kit aus Amazons US-Angebot Bild: Amazon

Amazon ist im Lebensmittelhandel bereits aktiv, doch Fertiggerichte als Eigenmarke wären in Deutschland für den Onlinehändler etwas Neues. Das Unternehmen hat sich eine sogenannte sprechende Marke in Deutschland eintragen lassen, was darauf schließen lässt, dass es bald entsprechende Angebote geben könnte.

Vorstellbar sind unter der Wort-Bild-Marke Dinner for 2 in about 30 Minutes(öffnet im neuen Fenster) beispielsweise Essenspakete, die portionierte Zutaten enthalten, die der Nutzer nur noch zubereiten muss. Ähnliche Angebote gibt es bereits, unter anderem von einem Dritthersteller, dessen Essensbausätze Amazon über Prime Now in Berlin vertreibt. Mit einer Eigenmarke könnte Amazon seinem Partner Kochhaus Konkurrenz machen.

In den USA testet Amazon bereits derartige Produkte unter eigenen Namen (Fresh Meal Kits), die über Prime in einem Pilotprogramm in der Region Seattle verkauft werden. Dabei kann der Kunde aus rund einem Dutzend Gerichten wählen.

Amazon hat bereits viel Geld in den Lebensmitteleinzelhandel investiert und unter anderem die US-Biosupermarktkette Whole Foods übernommen. Dafür bezahlte Amazon 13,7 Milliarden US-Dollar.


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