Mark Zuckerberg: "Ein Facebook-Phone ergäbe wenig Sinn für uns"

Mark Zuckerberg hat ein eigenes Facebook-Smartphone ausgeschlossen und die Freundschaft zu Apple betont. Doch das könnte auch ein Trick gewesen sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Chef Mark Zuckerberg im November 2010
Facebook-Chef Mark Zuckerberg im November 2010 (Bild: Kim White/Getty Images)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat erklärt, dass das Unternehmen kein eigenes Smartphone in Vorbereitung habe. In der Telefonkonferenz mit Analysten nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse sagte der 28-Jährige auf die direkte Frage von Wells-Fargo-Analyst Jason Maynard, ob es ein Facebook-Phone geben werde: "Nein. Ein eigenes Mobiltelefon zu bauen, würde für uns wenig Sinn ergeben."

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Natürlich sind solche Dementis kein Beweis dafür, dass Facebook kein eigenes Produkt plant. So hat Google immer wieder betont, kein eigenes Smartphone zu bauen, bis das zusammen mit HTC entwickelte G1 auf den Markt kam. Doch praktisch jedes Smartphone auf dem Markt hat einen Facebook-Zugang integriert. Eine Möglichkeit wäre jedoch, dass Facebook ein eigenes Betriebssystem entwickelt, wie es Google mit Android getan hat. So soll Facebook Ende 2011 Interesse am Kauf von WebOS von Hewlett-Packard gehabt haben, was aber an den Preisvorstellungen HPs gescheitert sein soll.

Zuckerberg verwies in der Telefonkonferenz auf die "Beliebtheit der Facebook Mobile App", die für andere Betriebsystemen gebaut worden sei. Facebook sei für Systeme, für die Apps gebaut werden könnten, die "tief integriert sind. Darum unterstützen wir Apple und arbeiten eng mit ihnen zusammen", sagte er.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte am 26. Juli 2012 aus informierten Kreisen berichtet, dass Facebook zusammen mit HTC an einem Smartphone arbeite, das frühestens Mitte 2013 auf den Markt kommen solle. Laut den Informationen war zuerst ein Marktstart Ende 2012 geplant, die Zeitvorgaben wurden aber wegen anderer Projekte bei HTC geändert.

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Facebook soll zudem ein Team aus früheren Apple-Programmierern zusammengestellt haben, das seine iPhone-App verbessern soll. Dazu gehören Greg Novick, Tim Omernick, Chris Tremblay und Scott Goodson. Nutzer hatten die Facebook-App als zu langsam kritisiert.

Facebook hat bisher praktisch keinen Erfolg im Geschäft mit mobilen Anzeigenformaten. Als Zuckerberg auf der Allen & Co. Media Conference in Sun Valley, Idaho, nach der größten gegenwärtigen Herausforderung gefragt wurde, sagte er: "Die Umstellung auf mobile".

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Raumzeitkrümmer 29. Jul 2012

Wenn die mit ihrem Liebhaber telefoniert, wird sie eher ein anderes Handy nehmen.

Calahonda 28. Jul 2012

Geduld, Geduld. Alles schon in Arbeit.

arnez80 28. Jul 2012

nur dass man sich den chrome auch wieder von der festplatte hauen und ersetzen kann, wenn...

asa (Golem.de) 27. Jul 2012

Hallo, es steht Ihnen frei Ihre Behauptung zu belegen, bis dahin bleibt sie Unfug. Meine...



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