Mark Shuttleworth: Ubuntu will Community-Beirat reaktivieren

Nach Beschwerden über eine fehlende Community-Führung will sich nun Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth um einen Neustart kümmern.

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Ubuntu lebt von seiner Community. Die Unterstützung dafür war zuletzt aber eher gering.
Ubuntu lebt von seiner Community. Die Unterstützung dafür war zuletzt aber eher gering. (Bild: Ubuntu Party/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Seit einigen Monaten diskutieren Teile der Ubuntu-Community eine fehlende Führung aus Sicht der Beitragenden. So sei etwa der ehemalige Community-Beirat in eine Art Bedeutungslosigkeit verschwunden und Ubuntu-Gründer sowie formal auch Projektleiter Mark Shuttleworth wird eine viel zu geringe Mitwirkung an der Community und dem Projekt vorgeworfen. Das soll sich laut Shuttleworth nun jedoch ändern.

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Der Chef des Ubuntu-Sponsors Canonical hatte zuvor jedoch in einem sehr langen Forenbeitrag versucht, der Kritik grundsätzlich zu widersprechen. "Ich erkenne die zum Ausdruck gebrachten Frustrationen an, bin aber mit dem gezeichneten Bild nicht einverstanden", schrieb Shuttleworth. Das gelte vor allem für ihn selbst. So sei er nicht etwa "abwesend", sondern kümmere sich eigenen Aussagen zufolge eben weiter um die Community.

Ebenso sieht er die Arbeit von Canonical vor allem darin, Führungspersönlichkeiten aus der Community zu motivieren. Das habe in der Vergangenheit auch trotz fehlenden Community-Beirats oder einer von Canonical eingesetzten Person funktioniert, die sich hauptverantwortlich um die Community kümmert. Dennoch sei eine entsprechende Stelle bei Canonical schon länger vakant und Shuttleworth frustriert über sein eigenes Team, dass diese Stelle noch nicht ausgefüllt werde.

Nach einer längeren Diskussion hat sich Shuttleworth nun aber davon überzeugen lassen, dass zumindest die Wiedereinsetzung des Community-Beirats wichtig wäre. Dementsprechend soll mit den Vorbereitungen dafür begonnen werden, eine neue Wahl des Beirats durchzuführen. Begonnen werden soll mit Nominierungen hierfür. Mitte Oktober soll laut Shuttleworth der neue Beirat eingesetzt werden können. Er bitte außerdem für sein Verhalten um Entschuldigung.

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