Abo
  • Services:

Marissa Mayer: Yahoo-Chefin will bleiben

Nach dem Verkauf an Verizon für 4,83 Milliarden US-Dollar hofft die Yahoo-Chefin, von den neuen Eignern weiter beschäftigt zu werden. Nach vielen Entlassungswellen unter ihrer Führung sagte sie dennoch, dass sie persönlich plane zu bleiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Yahoo-Chefin Marissa Mayer
Yahoo-Chefin Marissa Mayer (Bild: Elijah Nouvelage/Reuters)

Verizon Communications hat die Übernahme von Yahoos Web-Geschäft für 4,83 Milliarden US-Dollar bestätigt. Yahoo wird unter der Führung von AOL-Chef Tim Armstrong in den Konzernteil integriert. In der Unternehmensmitteilung wurde keine Aussage zur Rolle von Firmenchefin Marissa Mayer gemacht. In einer E-Mail an ihre Beschäftigten erklärte sie jedoch: "Ich persönlich plane zu bleiben."

Stellenmarkt
  1. Verlag C.H.BECK, München-Schwabing
  2. BWI GmbH, Hannover

Sie liebe Yahoo und glaube an alle Mitarbeiter. Es sei wichtig für sie, das nächste Kapitel bei Yahoo zu sehen. Der Redaktion von Recode liegen dagegen Insiderinformationen vor, dass Mayer das Unternehmen höchstwahrscheinlich verlassen werde, sechs oder neun Monate nachdem die Übernahme vollzogen sein wird.

Mayer und Armstrong sind beide ehemalige Google-Manager. "Marissa wird nicht für Tim in einem Telefonunternehmen arbeiten", erklärte der Insider.

Anfang 2000 war Yahoo 125 Milliarden US-Dollar wert. Die New York Times nannte ihre Führung bei Yahoo "langweilig". Es gelang ihr nicht, neue Geschäftsfelder zu erschließen oder erfolgreich Firmen zu übernehmen, um die Werbeumsätze zu steigern.

Während Mayer selbst bleiben will, hat sie zuletzt noch einmal 15 Prozent der Beschäftigten entlassen, um jährlich 400 Millionen US-Dollar zu sparen. Dies war nicht der erste Stellenabbau unter ihrer Führung. Ende dieses Jahres soll das Unternehmen nur noch 9.000 feste und 1.000 externe Angestellte haben. Das wären 42 Prozent weniger als noch im Jahr 2012. Der Stellenabbau geht mit der Schließung der Yahoo-Büros in Madrid, Mailand, Dubai, Buenos Aires und Mexiko-Stadt einher.

Nicht verkauft wurden die Barreserven von Yahoo und die Aktienpakete in Asien, die weit mehr wert sind als Yahoos Kerngeschäft.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

Folgen Sie uns
       


Intel NUC7 June Canyon - Test

Wir mögen Intels NUC7: Er hat volle PC-Funktionalität in kleinem Formfaktor zu einem niedrigen Preis.

Intel NUC7 June Canyon - Test Video aufrufen
Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

    •  /