Marissa Mayer: Schwangerschaft war kein Thema für Yahoo

Die Informatikerin Marissa Mayer ist als Vorstandschefin engagiert worden, obwohl sie in weniger als drei Monaten ein Baby bekommt. Sie lobt das "fortschrittliche Denken" von Yahoos Aufsichtsrat.

Artikel veröffentlicht am ,
Marissa Mayer im Ende Mai 2012
Marissa Mayer im Ende Mai 2012 (Bild: Paul Zimmerman/Getty Images for TechCrunch/AOL)

Marissa Mayers Schwangerschaft war dem Yahoo-Aufsichtsrat zwar bekannt, aber kein Thema, das bei ihrer Ernennung zur Vorstandschefin speziell diskutiert wurde, berichtet das Blog des Wall Street Journal All Things Digital. "Das wurde nicht erörtert", sagte eine unternehmensnahe Quelle.

Stellenmarkt
  1. Junior IT Projektmanager (m/w/d)
    DG Nexolution Procurement & Logistics GmbH, Idstein, Home-Office
  2. IT-Teamlead (m/w/d)
    EWR AG, Worms
Detailsuche

Die neue Yahoo-Chefin gab auf Twitter bekannt, dass sie schwanger ist. "Mehr gute Nachrichten für heute, @zackbogue und ich erwarten ein Baby." Mayer twitterte auch einen Link auf eine Meldung der Finanzzeitschrift Fortune. Darin berichtet die 37-Jährige, dass der Geburtstermin ihres ersten Kindes, eines Jungen, der 7. Oktober 2012 ist.

Mayer will Yahoo "innovativer und reizvoller" machen

"Er ist sehr aktiv", sagte Mayer laut dem Artikel drei Stunden nach ihrer Ernennung zur Vorstandsvorsitzenden von Yahoo. "Er bewegt sich viel. Mein Arzt sagt, dass er das von seinen Eltern hat." Mayers Ehemann ist Zachary Bogue, Anwalt und Internetunternehmer, der den Investment Fond Data Collective gestartet hat.

Mayer weiß schon seit Ende Januar 2012, dass sie ein Kind erwartet. Sie habe das natürlich bedacht, als sie am 18. Juni 2012 einen Anruf von dem Headhunter Jim Citrin von Spencer Stuart bekommen habe, berichtet Fortune. Doch sie sei "tief bewegt und geschmeichelt" von dem Angebot gewesen. Die Informatikerin und Managerin, die im Aufsichtsrat von Walmart sitzt, sei fasziniert gewesen von der Reichweite, die Yahoo mit 600 Millionen Visits ausweist, und von der Möglichkeit, die Produkte des angeschlagenen Unternehmens "viel innovativer und reizvoller" zu machen.

Arbeit im Mutterschutz

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    05./06.12.2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    06./07.02.2023, virtuell
Weitere IT-Trainings

Mayer bestätigt, dass ihre Schwangerschaft kein Problem für den Yahoo-Aufsichtsrat dargestellt habe. Keines der Mitglieder des Gremiums habe Einwände gegen die Einstellung einer schwangeren Vorstandschefin gehabt. "Sie haben fortschrittliches Denken bewiesen", kommentierte Mayer. "Mein Mutterschaftsurlaub wird ein paar Wochen lang sein und ich werde während der Zeit arbeiten", sagte Mayer.

Der Aufsichtsrat habe nur ein Zugeständnis an Mayers Schwangerschaft gemacht. Das nächste Treffen des Kontrollgremiums im September 2012 wurde von New York in ihre Heimatstadt, nach Sunnyvale in Kalifornien, verlegt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Atalanttore 20. Jul 2012

Und nur wegen dem verdammten Spitzensteuersatz bist du nicht der reichste Mensch auf...

berritorre 18. Jul 2012

Der gute Zach dürfte aber auch ganz gut verdienen, wenn ich mir das so ansehe. Mit...

profi-knalltüte 18. Jul 2012

trojanisches pferd? haha, wär krass, aber glaub ich nicht, ich denke yahoo will die tante...

Geeksister_Valerie 18. Jul 2012

Spannend, welche Probleme hier in den Kommentaren genannt werden und welche Fragen aber...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Viertes Mobilfunknetz
1&1 lässt laut Bericht Verkauf des Unternehmens durchrechnen

Fast keine eigenen Antennenstandorte, schwaches Open RAN, steigende Zinsen und Energiekosten: Ralph Dommermuth soll den Ausstieg bei 1&1 prüfen lassen. Das Unternehmen dementiert dies klar.

Viertes Mobilfunknetz: 1&1 lässt laut Bericht Verkauf des Unternehmens durchrechnen
Artikel
  1. App-Store-Rauswurfdrohung: Musk attackiert Apple
    App-Store-Rauswurfdrohung
    Musk attackiert Apple

    Apple hat angeblich seine Werbeaktivitäten auf Twitter weitgehend eingestellt und mit einem App-Store-Rauswurf gedroht.

  2. Verkehrsunternehmen: 49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai
    Verkehrsunternehmen
    49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai

    Das 49-Euro-Ticket sollte Anfang 2023 erscheinen, doch Verkehrsunternehmen erwarten den Start erst im Mai 2023. Kommunen drohen gar mit Blockade.

  3. Prozessor-Bug: Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte
    Prozessor-Bug
    Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte

    Der Prozessor tut nicht ganz, was er soll? Heute löst das oft eine neue Firmware, vor 40 Jahren musste neues Silizium her.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ • Palit RTX 4080 1.499€ • Astro A50 Gaming-Headset PS4/PS5/PC günstiger • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Thrustmaster Flight Sticks günstiger [Werbung]
    •  /