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Technisch eine gelungene Vorstellung

Eine Fantasy-Besonderheit sind die Fever-Schläger. Mit ihren Spezialeffekten können wir Matches massiv verändern: Eisflächen oder Bananen lassen den Gegner ausrutschen, Doppelgänger sorgen für Verwirrung.

Entscheidend ist, dass diese Fever-Schläge konterbar sind. Wer im richtigen Moment reagiert, schickt den Effekt zurück zum Gegner. Besonders im Doppel zeigt sich, wie gut dieses System funktioniert, auch weil die KI zuverlässig mitspielt und den Spielfluss nicht stört.

In Mario Tennis Fever können bis zu vier Spieler lokal im Einzel oder Doppel antreten, an einer Konsole oder über mehrere Systeme hinweg. Dank Game Share reicht eine einzige Version des Spiels, damit bis zu drei weitere Personen lokal mitspielen können. Online stehen sowohl freie Partien mit eigenen Regeln als auch Rang-Matches zur Verfügung.

Technisch liefert Mario Tennis Fever eine gelungene Vorstellung ab. Die Plätze sind detailreich, die Charaktere flüssig animiert, die Bildrate bleibt stabil. Auch in hektischen Situationen geht die Übersicht nicht verloren. Alles ist darauf ausgelegt, den Spielfluss zu erhalten und lange Ballwechsel zu ermöglichen.

Mario Tennis Fever erscheint am 12. Februar 2026 für die Nintendo Switch 2 (nicht Switch!) und kostet rund 70 Euro; die Boxed-Version ist 10 Euro teurer. Auf der Speicherkarte belegt der Titel rund 7,4 GByte. Es gibt eine gute deutsche Sprachausgabe und Bildschirmtexte. Die USK hat eine Freigabe ab 6 Jahren erteilt.

Fazit

Mario Tennis Fever überzeugt mit einer exzellenten, einsteigerfreundlichen Steuerung, überraschend viel taktischer Tiefe und einem tollen Spielfluss. Die Fever-Schläger bringen frische Ideen ins Spiel, ohne das Gleichgewicht zu zerstören, und sorgen für genau das richtige Maß an Chaos.

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Nach Mario Kart World ist Mario Tennis Fever das zweite Spiel, das vermutlich dauerhaft auf unserer Switch 2 installiert bleiben wird. Es ist zugänglich, motivierend und technisch stark umgesetzt – ein Tennisspiel, das zeigt, dass der Schnauzbart auch abseits von Karts und Koopas verdammt gut auf dem Court aussieht.

Peter Steinlechner hat einmal Boris Becker live in Wimbledon gesehen, sonst aber eher wenig mit echtem Tennis am Hut. Ab und zu steht Pickleball auf dem Programm. Mario Tennis Fever hat das Interesse nun vorsichtig wieder geweckt, allerdings nur in Sachen TV-Berichterstattung.


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