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Mario + Rabbids Kingdom Battle im Test: Charmant-chaotische Kettenreaktionen

Ubisoft darf ein Mario-Spiel machen - das gibt es nicht alle Tage. Wir testen, ob die Franzosen den berühmten Klempner im Rundenstrategiespiel Mario + Rabbids Kingdom Battle einzusetzen wissen.

Ein Test von veröffentlicht am
Mario in Mario + Rabbids
Mario in Mario + Rabbids (Bild: Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Die Wege in das Pilz-Königreich sind vielfältiger, als wir dachten. In Mario + Rabbids Kingdom Battle entern Ubisofts wahnsinnige Rabbids die Welt von Super Mario, Luigi, Peach, Yoshi und Co. nicht über die Abflussrohre von New York City oder klassische Warp-Röhren.

Inhalt:
  1. Mario + Rabbids Kingdom Battle im Test: Charmant-chaotische Kettenreaktionen
  2. Simpel oder komplex?
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Die dummen Hasen kommen zuerst mit ihrer Zeit-Waschmaschine im Kinderzimmer eines jungen Erfinders an. Dort klauen sie die neue Erfindung: den Supa-Fusionierer, der zwei beliebige Dinge in einem neuen kombinierten Gegenstand verbindet. Da der Erfinder auch großer Nintendo-Fan ist, dauert es nicht lang, bis Zeit-Waschmaschine und Nintendo-Poster kombiniert sind und schwupps: Fertig ist das chaotischste Pilz-Königreich aller Zeiten. Und wer darf wieder den Saubermann spielen: natürlich Mario.

Dabei steuert der Spieler in Mario + Rabbids eigentlich gar nicht den Schnauzbartträger, sondern den kleinen Gehilfen des Erfinders, Beep-O, eine Art Roomba-Roboter. Mario ist nur fester Bestandteil des spielbaren Heldentrios, das dem Roboter stets hinterherläuft. Das ist übrigens nicht nur zu Beginn etwas verwirrend, wenn man es gewohnt ist, Mario zu steuern.

In insgesamt vier Welten erkunden Spieler darauf das zerwürfelte Pilz-Königreich, lösen kurze, aber unterhaltsame Schalter- und Schieberätsel in der Oberwelt und versuchen, den einen Rabbid mit dem Supa-Fusionierer einzufangen, der bereits sehr früh in der Handlung von Bowser Jr. gekidnappt wird.

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Zentraler Bestandteil von Mario + Rabbids sind die rundenbasierten Taktikkämpfe à la Xcom. Der Spieler tritt in abgegrenzten Arenen gegen eine Mischung aus wild gewordenen Rabbids mit Blastern, Donnerbüchsen, Panzerfäusten, zielsuchenden Wächtern und dem Nahkampf-Hammer an.

  • Der Hase mit dem Headset ist das Ziel. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Mario mit Blaster - ein ungewohnter Anblick (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Verlauf der Handlung treffen wir auf merkwürdige Gestalten. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Im Oberwelt-Hub kann man Collectibles ansehen oder alte Missionen erneut spielen. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Waffen sind nicht besonders abwechslungsreich. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Selbst der Taktikmodus bietet nicht viel Übersicht. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Rabbids-Humor, naja (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Rabbid-Peach ist süchtig nach Selfies. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ab dem ersten Bosskampf wird das Spiel anspruchsvoller. Spieler können jede Mission aber ohne Unterbrechung erneut starten. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Endkämpfe zählen zu den Highlights. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die spannenden Talente sind in der Mitte, nicht am Ende. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Unterhose in der Wüste (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Rabids-Humor, diesmal putzig (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
  • Der lokale Koop-Modus ist unterhaltsam, wenn auch etwas träge. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)
Der Hase mit dem Headset ist das Ziel. (Ubisoft/Screenshot: Golem.de)

Die Helden haben Spezialisierungen. Luigi ist zum Beispiel ein guter Sniper, Rabbid-Peach kann heilen und Rabbid-Mario kämpft idealerweise mit seiner Schrotflinte an vorderster Front. Nur Mario ist wie so häufig ein Allrounder. Dreh- und Angelpunkt für den Sieg ist die geschickte Platzierung des eigenen Squads. Es gibt volle und halbe Deckung, Erhöhungen und Tunnel, die Plattformen verbinden.

Spieler werden von Ubisoft sehr gelungen in die Materie eingeführt. Die Kämpfe werden im Verlauf des ersten Kapitels schonend schwieriger. Erst ab der Eiswüste in Kapitel 2 wird es fordernd. Während die Arenen zu Beginn simpel und übersichtlich wirken, werden sie dann auch größer und verschachtelter. Manchen Gegner haben wir im Test daher aus den Augen verloren, bevor er uns durch eine verwinkelte Röhre auf einmal in den Rücken fiel.

Simpel oder komplex? 
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  4.  


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ap (Golem.de) 29. Aug 2017

Inzwischen ist alles gesagt und wir schließen, bevor es abrutscht.

mw (Golem.de) 28. Aug 2017

Es ruckelt in beiden Modi, aber nicht vergleichbar mit Zelda (zum Launch). Mario...


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