Mario & Co.: Nintendo legt sich mit Let's-Playern an

An unabhängig erstellten Youtube-Videos mit Mario will Nintendo ab sofort mitverdienen: Die Firma lässt in den Filmen etwa von Let's-Play-Spielern Werbung einblenden und sich die Erlöse gutschreiben. Die Szene ist empört.

Artikel veröffentlicht am ,
Mario
Mario (Bild: Nintendo)

Eigentlich tun die Macher von Let's-Play-Videos, also von kommentierten Szenen aus Spielen, Publishern etwas Gutes - schließlich machen die Stars der Szene kostenlos Werbung für die Games, und das dank immer größerer Fangemeinden in durchaus relevantem Umfang. Nintendo legt sich nun trotzdem mit der Szene an. Das Unternehmen hat Gamefront.com gesagt, dass es seit Februar 2013 offizieller Youtube-Partner ist. Die Folge: In Videos mit Gameplay aus Nintendo-Spielen mit einer gewissen Länge erscheint ab sofort Werbung. Die Einnahmen daraus lässt sich Nintendo gutschreiben.

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Zack Scott, ein nordamerikanischer Let's-Play-Autor, dessen Videos auf insgesamt rund 70 Millionen Abrufe kommen, ist über die Entscheidung von Nintendo empört. In einer Art offenem Brief kritisiert er das Unternehmen. Er sei selbst Nintendo-Fan, aber trotzdem wolle er bis auf weiteres auf Inhalte aus Spielen mit Mario und Co. verzichten. Für seinen Beitrag haben ihm auf Facebook mittlerweile rund 9.000 Unterstützter das "Gefällt mir" ausgesprochen.

Die meisten anderen Publisher, darunter Ubisoft, EA und Warner Brothers Games, sind um einen möglichst guten Umgang mit Let's-Play-Machern bemüht. Sie stellen den Szenegrößen ihre Spiele teils kostenlos zur Verfügung oder laden sie zu Veranstaltungen ein.

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rolitheone 18. Mai 2013

Danke, damit bestärkst du mein Argument im Nachbarthread "Let's Plays sind...

Hassan 18. Mai 2013

Ach was. Klar entwickelt sich die deutsche Sprache weiter. Aber das hier gehört bestimmt...

Natchil 17. Mai 2013

Ich kann mir aber jetzt schon gut vorstellen das es speziell in dieser Szene sicher...

F4yt 17. Mai 2013

Von was für Lizenzen sprichst Du hier? In der Lizenz, die mit dem Kauf erworben wird...


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