Abo
  • Services:

Mario & Co.: Nintendo-Chef denkt über Smartphone-Markt nach

Die Wii U verkauft sich schlecht, im aktuellen Geschäftsjahr drohen erneut Verluste: Nintendo-Chef Satoru Iwata denkt über neue Strategien nach - und nähert sich dabei wohl allmählich dem Smartphone-und Tablet-Markt an.

Artikel veröffentlicht am ,
Nintendo-Chef Satoru Iwata mit Wii-U-Smartpad
Nintendo-Chef Satoru Iwata mit Wii-U-Smartpad (Bild: Yuriko Nakao / Reuters)

Einige Tage nach einer Gewinnwarnung wegen schwacher Verkaufszahlen der Wii U und bei Spielen hat sich Nintendo-Chef Satoru Iwata im Gespräch mit Analysten und Wirtschaftsjournalisten von Bloomberg über die künftige Geschäftsstrategie geäußert. Anders als bei früheren Gelegenheiten hat er dabei offenbar nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, dass Nintendo sich auch auf Smartphones und Tablets engagiert.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  2. MVV EnergySolutions GmbH, Mannheim

"Angesichts des Wachstums von Smart-Geräten untersuchen wir natürlich, wie diese Geräte verwendet werden können, um das Geschäft mit Spielern zu vergrößern", so Iwata. "Es geht nicht einfach so, dass man Mario auf ein Smartphone bringt". Konkreter hat sich der Firmenchef nicht geäußert - aber für ihn dürfte diese Aussage fast schon als revolutionär gelten.

Iwata war in der Vergangenheit immer wieder von Anteilseignern, von der Presse und der Community aufgefordert worden, Serien wie Mario oder Zelda auch auf aktuellen mobile Endgeräten zu vermarkten. Das könnte zum einen viel Geld einbringen und zum anderen neue Spieler an die Serien heranführen.

Klar ist: Nintendo wird irgendwie auf die Tatsache reagieren müssen, dass immer mehr Casual Gamer zu Smartphones und Tablets greifen, während Hardcorespieler sich statt für die Wii U für die deutlich leistungsstärkeren und besser von Drittentwicklern unterstützten Plattformen PC, Playstation 4 und Xbox One entscheiden.

In letzter Zeit war von verschiedenen Plänen von Nintendo zu hören. Im November 2013 hieß es, dass die Firma ein eigenes Android-Tablet plant. Jetzt gibt es allerdings sehr vage Indizien, dass die Arbeit an einem leistungsstarken Nachfolger für die Wii U bereits fortgeschritten sein und es schon Verträge mit Hardwarepartnern geben könnte. Bestätigt ist davon bislang nichts.

Allzu viel Zeit hat Iwata möglicherweise nicht: In der Öffentlichkeit mehren sich Stimmen, die seine Ablösung fordern. Er selbst hat diesen Schritt bislang ausgeschlossen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  3. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)

Comstock 21. Jan 2014

Was in jeder form schlichtweg nicht Realität ist. aber du scheinst sie dir ja sowieso so...

ryazor 21. Jan 2014

Selbst wenn sie einen Controller für Smartphones herstellen würden, gäbe es aus meiner...

Lala Satalin... 21. Jan 2014

Lass dich davon nicht blenden, Golem hat mal wieder schlechten Journalismus dargeboten...

hoschme 21. Jan 2014

NOPE! Nintendo kann sich die momentan Flaute ohne weiteres Leisten da Sie wohl 4,4...

JanZmus 21. Jan 2014

So jetzt mal Fakten auf den Tisch... WOFÜR ist sie "zu lahm"? Welches Spiel läuft zu...


Folgen Sie uns
       


Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018)

Die OLED-Technik macht im Leuchtenbereich Fortschritte.

Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018) Video aufrufen
Klimaschutz: Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben
Klimaschutz
Unter der Erde ist das Kohlendioxid gut aufgehoben

Die Kohlendioxid-Emissionen steigen und steigen. Die auf der UN-Klimakonferenz in Paris vereinbarten Ziele sind so kaum zu schaffen. Fachleute fordern daher den Einsatz von Techniken, die Kohlendioxid in Kraftwerken abscheiden oder sogar aus der Luft filtern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  2. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz
  3. Soziale Netzwerke Datenschlampereien mit HIV-Status und Videodateien

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

    •  /