Mario & Co.: Nintendo-Chef denkt über Smartphone-Markt nach

Die Wii U verkauft sich schlecht, im aktuellen Geschäftsjahr drohen erneut Verluste: Nintendo-Chef Satoru Iwata denkt über neue Strategien nach - und nähert sich dabei wohl allmählich dem Smartphone-und Tablet-Markt an.

Artikel veröffentlicht am ,
Nintendo-Chef Satoru Iwata mit Wii-U-Smartpad
Nintendo-Chef Satoru Iwata mit Wii-U-Smartpad (Bild: Yuriko Nakao / Reuters)

Einige Tage nach einer Gewinnwarnung wegen schwacher Verkaufszahlen der Wii U und bei Spielen hat sich Nintendo-Chef Satoru Iwata im Gespräch mit Analysten und Wirtschaftsjournalisten von Bloomberg über die künftige Geschäftsstrategie geäußert. Anders als bei früheren Gelegenheiten hat er dabei offenbar nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, dass Nintendo sich auch auf Smartphones und Tablets engagiert.

"Angesichts des Wachstums von Smart-Geräten untersuchen wir natürlich, wie diese Geräte verwendet werden können, um das Geschäft mit Spielern zu vergrößern", so Iwata. "Es geht nicht einfach so, dass man Mario auf ein Smartphone bringt". Konkreter hat sich der Firmenchef nicht geäußert - aber für ihn dürfte diese Aussage fast schon als revolutionär gelten.

Iwata war in der Vergangenheit immer wieder von Anteilseignern, von der Presse und der Community aufgefordert worden, Serien wie Mario oder Zelda auch auf aktuellen mobile Endgeräten zu vermarkten. Das könnte zum einen viel Geld einbringen und zum anderen neue Spieler an die Serien heranführen.

Klar ist: Nintendo wird irgendwie auf die Tatsache reagieren müssen, dass immer mehr Casual Gamer zu Smartphones und Tablets greifen, während Hardcorespieler sich statt für die Wii U für die deutlich leistungsstärkeren und besser von Drittentwicklern unterstützten Plattformen PC, Playstation 4 und Xbox One entscheiden.

In letzter Zeit war von verschiedenen Plänen von Nintendo zu hören. Im November 2013 hieß es, dass die Firma ein eigenes Android-Tablet plant. Jetzt gibt es allerdings sehr vage Indizien, dass die Arbeit an einem leistungsstarken Nachfolger für die Wii U bereits fortgeschritten sein und es schon Verträge mit Hardwarepartnern geben könnte. Bestätigt ist davon bislang nichts.

Allzu viel Zeit hat Iwata möglicherweise nicht: In der Öffentlichkeit mehren sich Stimmen, die seine Ablösung fordern. Er selbst hat diesen Schritt bislang ausgeschlossen.

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Comstock 21. Jan 2014

Was in jeder form schlichtweg nicht Realität ist. aber du scheinst sie dir ja sowieso so...

ryazor 21. Jan 2014

Selbst wenn sie einen Controller für Smartphones herstellen würden, gäbe es aus meiner...

Lala Satalin... 21. Jan 2014

Lass dich davon nicht blenden, Golem hat mal wieder schlechten Journalismus dargeboten...

hoschme 21. Jan 2014

NOPE! Nintendo kann sich die momentan Flaute ohne weiteres Leisten da Sie wohl 4,4...



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