• IT-Karriere:
  • Services:

Mario & Co.: Nintendo-Chef denkt über Smartphone-Markt nach

Die Wii U verkauft sich schlecht, im aktuellen Geschäftsjahr drohen erneut Verluste: Nintendo-Chef Satoru Iwata denkt über neue Strategien nach - und nähert sich dabei wohl allmählich dem Smartphone-und Tablet-Markt an.

Artikel veröffentlicht am ,
Nintendo-Chef Satoru Iwata mit Wii-U-Smartpad
Nintendo-Chef Satoru Iwata mit Wii-U-Smartpad (Bild: Yuriko Nakao / Reuters)

Einige Tage nach einer Gewinnwarnung wegen schwacher Verkaufszahlen der Wii U und bei Spielen hat sich Nintendo-Chef Satoru Iwata im Gespräch mit Analysten und Wirtschaftsjournalisten von Bloomberg über die künftige Geschäftsstrategie geäußert. Anders als bei früheren Gelegenheiten hat er dabei offenbar nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, dass Nintendo sich auch auf Smartphones und Tablets engagiert.

Stellenmarkt
  1. ankhlabs GmbH, Ammersee
  2. operational services GmbH & Co. KG, Dresden, Berlin, Frankfurt am Main, München

"Angesichts des Wachstums von Smart-Geräten untersuchen wir natürlich, wie diese Geräte verwendet werden können, um das Geschäft mit Spielern zu vergrößern", so Iwata. "Es geht nicht einfach so, dass man Mario auf ein Smartphone bringt". Konkreter hat sich der Firmenchef nicht geäußert - aber für ihn dürfte diese Aussage fast schon als revolutionär gelten.

Iwata war in der Vergangenheit immer wieder von Anteilseignern, von der Presse und der Community aufgefordert worden, Serien wie Mario oder Zelda auch auf aktuellen mobile Endgeräten zu vermarkten. Das könnte zum einen viel Geld einbringen und zum anderen neue Spieler an die Serien heranführen.

Klar ist: Nintendo wird irgendwie auf die Tatsache reagieren müssen, dass immer mehr Casual Gamer zu Smartphones und Tablets greifen, während Hardcorespieler sich statt für die Wii U für die deutlich leistungsstärkeren und besser von Drittentwicklern unterstützten Plattformen PC, Playstation 4 und Xbox One entscheiden.

In letzter Zeit war von verschiedenen Plänen von Nintendo zu hören. Im November 2013 hieß es, dass die Firma ein eigenes Android-Tablet plant. Jetzt gibt es allerdings sehr vage Indizien, dass die Arbeit an einem leistungsstarken Nachfolger für die Wii U bereits fortgeschritten sein und es schon Verträge mit Hardwarepartnern geben könnte. Bestätigt ist davon bislang nichts.

Allzu viel Zeit hat Iwata möglicherweise nicht: In der Öffentlichkeit mehren sich Stimmen, die seine Ablösung fordern. Er selbst hat diesen Schritt bislang ausgeschlossen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Battlefield V für 21,49€ und Star Wars Jedi: Fallen Order für 52,99€)
  2. (u. a. Quantum Break für 7,99€ und The Flame in the Flood für 2,99€)
  3. 159,92€
  4. 188,00€

Comstock 21. Jan 2014

Was in jeder form schlichtweg nicht Realität ist. aber du scheinst sie dir ja sowieso so...

ryazor 21. Jan 2014

Selbst wenn sie einen Controller für Smartphones herstellen würden, gäbe es aus meiner...

Lala Satalin... 21. Jan 2014

Lass dich davon nicht blenden, Golem hat mal wieder schlechten Journalismus dargeboten...

hoschme 21. Jan 2014

NOPE! Nintendo kann sich die momentan Flaute ohne weiteres Leisten da Sie wohl 4,4...

JanZmus 21. Jan 2014

So jetzt mal Fakten auf den Tisch... WOFÜR ist sie "zu lahm"? Welches Spiel läuft zu...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 - Test

Das iPhone 11 ist das günstigste der drei neuen iPhone-Modelle - kostet aber immer noch mindestens 850 Euro. Dafür müssen Nutzer kaum Kompromisse bei der Kamera machen - das Display finden wir aber wie beim iPhone Xr antiquiert.

iPhone 11 - Test Video aufrufen
Tesla-Fabrik in Brandenburg: Remote, Germany
Tesla-Fabrik in Brandenburg
Remote, Germany

Elon Musk steht auf Berlin, doch industrielle Großprojekte sind nicht die Stärke der Region. Ausgerechnet in die Nähe der ewigen Flughafen-Baustelle BER will Tesla seine Gigafactory 4 platzieren. Was spricht für und gegen den Standort Berlin/Brandenburg?
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Gigafactory Tesla soll 4 Milliarden Euro in Brandenburg investieren
  2. 7.000 Arbeitsplätze Tesla will Gigafactory bei Berlin bauen
  3. Irreführende Angaben Wettbewerbszentrale verklagt Tesla wegen Autopilot-Werbung

Von Microsoft zu Linux und zurück: Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme
Von Microsoft zu Linux und zurück
"Es gab bei Limux keine unlösbaren Probleme"

Aus Ärger über Microsoft stieß er den Wechsel der Stadt München auf Linux an. Kaum schied er aus dem Amt des Oberbürgermeisters, wurde Limux rückgängig gemacht. Christian Ude über Seelenmassage von Ballmer und Gates, die industriefreundliche CSU, eine abtrünnige Grüne und umfallende SPD-Genossen.
Ein Interview von Jan Kleinert


    Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
    Raumfahrt
    Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

    Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
    Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

    1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
    2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

      •  /