MariaDB: Multisource-Replikation für MySQL

Der MySQL-Fork MariaDB erhält Unterstützung für Multisource-Replikation, also die Möglichkeit, Daten aus mehreren Quellen per Replikation auf einem System zusammenzuführen.

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MariaDB erhält Multisource-Replikation.
MariaDB erhält Multisource-Replikation. (Bild: Monty Program)

MySQL-Schöpfer Michael "Monty" Widenius erweitert seinen MySQL-Fork MariaDB Stück für Stück um neue Funktionen, die in Oracles MySQL-Version nicht zu finden sind. Nachdem kürzlich eine Storage-Engine zur Anbindung der NoSQL-Datenbank Cassandra vorgestellt wurde, folgt nun Unterstützung für Multisource-Replikation. Damit lassen sich Datenbestände mehrerer Server auf einem System konsolidieren.

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Widenius setzt bei seiner Multisource-Replikation auf einen Patch, den der Entwickler Plinux für Taobao entwickelt hat. Widenius hat die Funktion aber nach eigenen Angaben um einige fehlende Eigenschaften ergänzt.

Als typische Einsatzszenarien beschreibt Widenius Situationen, in denen Datenbanken in Partitionen über mehrere Server verteilt sind und in einem System zu Analysezwecken zusammengezogen werden sollen. Auch mehrere Datenbanken lassen sich mit der Multisource-Replikation auf einem System zu Backupzwecken aggregieren.

Die Multisource-Replikation soll in Kürze in den Entwicklungszweig von MariaDB 10.0 einfließen und letztendlich mit der kommenden Version MariaDB 10.0 veröffentlicht werden.

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