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Marc Andreessen:
Roh ist der Bro

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Selbstreflexion halte einen wahren Mann nur unnötig auf und soziale Politik behindere den Fortschritt, meint einer der mächtigsten Tech-Investoren.
/ Claudia Zettel
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Marc Andreessen bei einer Veranstaltung in San Francisco vor einigen Jahren. (Bild: Steve Jennings / Getty Images for Techcrunch)
Marc Andreessen bei einer Veranstaltung in San Francisco vor einigen Jahren. Bild: Steve Jennings / Getty Images for Techcrunch

Über die eigenen Taten nachdenken, sich selbst und sein Handeln hinterfragen, darauf achten, was man mit Worten und Verhalten bei anderen auslöst? Von all dem will Tech-Investor Marc Andreessen nichts wissen. Selbstreflexion existiert in seinem Leben nicht. Und darauf ist der US-Milliardär auch mächtig stolz, wie er unlängst in einem Interview zum Besten gab(öffnet im neuen Fenster) . "Null, so wenig wie möglich" , spüre er seinem Inneren nach, verkündete Andreessen, denn das halte nur unnötig auf. Er wolle schließlich vorwärtskommen.

Überhaupt seien Selbstreflexion, Therapie und so weiter bloß "moderne" Konzepte, Erfindungen von Freud und Co. in den 1920er Jahren. So etwas habe es davor in der Menschheitsgeschichte gar nicht gegeben. Herausragende Männer in der Historie hätten sich mit solchem Kram nicht beschäftigt, sagt der mächtige Tech-Investor, und liegt faktisch falsch.

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