Maps: Duckduckgo mit Kartendienst von Apple

Duckduckgo erweitert seine Suchmaschine um einen Kartendienst. Hierzu wird auf Kartenmaterial von Apple zurückgegriffen, die IP-Adresse des Nutzers soll Apple allerdings nicht erhalten.

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Duckduckgo bietet auch bei Karten einen Dark Mode.
Duckduckgo bietet auch bei Karten einen Dark Mode. (Bild: Duckduckgo)

Die privatsphärefreundliche Suchmaschine Duckduckgo bietet nun auch einen eigenen Kartendienst an. Das Kartenmaterial und Satellitenbilder stammen von Apple. Die Privatsphäre schützt die Suchmaschine durch einen Proxy.

Bereits seit Januar greift Duckduckgo auf die Karten von Apples MapKit JS Framework zurück. Die Karten wurden allerdings nur eingeblendet, wenn ein Nutzer eine ortsbezogene Suchanfrage absetzte. Der Reiter "Karten" wird nun dauerhaft eingeblendet und ermöglicht auch die Suche nach Veranstaltungsorten, Cafés oder Einkaufsmöglichkeiten. Diese Angaben werden mitsamt Bewertungen und Kommentaren über Yelp bereitgestellt, welches ebenfalls ein Partner von Apple ist. Um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen, werden die Inhalte über einen Proxy von Duckduckgo geladen. Allerdings verlinken die Suchergebnisse, beispielsweise Orte in der Seitenleiste, oft auf Apple oder Yelp - mit einem falschen Klick landet die IP-Adresse also doch bei den verbundenen Anbietern.

Duckduckgo selbst speichert nach eigenen Angaben keine Daten, die Suche soll daher anonym sein. Insbesondere wenn die ungefähren Standortinformationen über den Browser abgefragt würden, verwerfe sie Duckduckgo sofort nach der Nutzung, erklärte der Suchmaschinendienst.

Neben einem Dark Mode bietet die Karte bisher noch nicht viele Funktionen, vor allem eine Routenplanung fehlt. Ein Button mit dem Namen "Richtungen" integriert die Funktion zwar, der Nutzer wird allerdings an die Routenlanung von Bing Maps weitergeleitet. Alternativ kann auch Google, Here oder Openstreetmap ausgewählt werden. Es ist davon auszugehen, dass diese und weitere Funktionen bald von Duckduckgo selbst angeboten werden.

Im Unterschied zu Duckduckgo setzt die französische Suchmaschine Qwant bei ihrem kürzlich veröffentlichten Kartendienst auf die Karten von Openstreetmap. Hier und bei Openstreetmap selbst lassen sich auch Routen trackingfrei planen.

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