Mantle-API: Direct3D und OpenGL sollen viel schneller werden

Microsoft und Nvidia haben angekündigt, die Schnittstellen Direct3D und OpenGL hinsichtlich des Treiber-Overheads überarbeiten zu wollen. Damit würden sich die APIs an AMDs Mantle annähern.

Artikel veröffentlicht am ,
Präsentationen zu Direct3D und OpenGL auf der GDC 2014
Präsentationen zu Direct3D und OpenGL auf der GDC 2014 (Bild: Nvidia)

Auf der Games Developer Conference 2014 in San Francisco werden Microsoft und Nvidia über die Overhead-Verringerung der Programmierschnittstellen Direct3D und OpenGL sprechen. Damit möchten beide Hersteller eine deutlich höhere Anzahl an Draw Calls erreichen und somit die Leistung in CPU-limitierten Spielen steigern, genau wie das Mantle-API schon heute.

Stellenmarkt
  1. Anwendungsbetreuer (w/m/d) der doppischen Finanzsoftware newsystem kommunal (nsk)
    Stadt Erlangen, Erlangen
  2. Program Manager Software Liquid Handling & Automation (w/m/d)
    Analytik Jena GmbH, Jena
Detailsuche

In der Session "Approaching Zero Driver Overhead in OpenGL" gehen Cass Everitt und John McDonald von Nvidia auf Verbesserungen ein, mit denen das OpenGL-API künftig mehr Render-Aufrufe an die Grafikkarte schicken kann. Die Rede ist hierbei von Faktor zehn und höher, AMD spricht bei Mantle nur von bis zu Faktor neun. Die OpenGL-Präsentation dürfte der von den Steam Dev Days entsprechen, denn die Programmierschnittstelle für SteamOS ist wie bei Linux üblich OpenGL.

Das API ist laut Nvidia generell in der Lage, mehr Draw Calls pro Frame zu verarbeiten, unsere Messungen unterstreichen dies. OpenGL wird allerdings nicht von Nvidia entwickelt, die offene Stelle wird von der Khronos Group verantwortet - dem Konsortium gehören unter anderem auch AMD, Apple, Epic, Intel und Valve an.

  • Präsentation zur Steigerung der Draw Calls unter OpenGL (Bild: Nvidia)
  • Präsentation zur Steigerung der Draw Calls unter OpenGL (Bild: Nvidia)
  • Präsentation zur Steigerung der Draw Calls unter OpenGL (Bild: Nvidia)
Präsentation zur Steigerung der Draw Calls unter OpenGL (Bild: Nvidia)

Auch Microsoft scheint sich unter Zugzwang zu sehen, denn in gleich zwei Sessions spricht der Softwareentwickler darüber, wie Direct3D künftig "PCs, Tablets, Smartphones und Konsolen jedes Quäntchen Leistung" entlocken soll. Die Präsentation "Direct3D Futures" etwa soll ausführen, wie die Programmierschnittstelle Entwicklern mehr Kontrolle über das API geben und wie der Overhead zugunsten von mehr Draw Calls verringert werden soll.

Golem Akademie
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    21.–25. Februar 2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Redmond dürfte sich für die Low-Level-Version von Direct3D der Schnittstelle der Xbox One als Vorlage bedienen: Deren API ist bereits entschlackt und auf das Nötigste reduziert, da die acht Jaguar-Kerne der Konsole pro Takt aber nicht sonderlich flott sind und nur mit 1,75 GHz rechnen.

AMD wiederum wird auf der GDC über die Mantle-Schnittstelle sprechen und Details zur Weiterentwicklung von TressFX bekanntgeben. Auf dem Developer Summit 2013 hatte AMD hier einen kleinen Vorgeschmack in Form von Gras und haarigen Pilzen gegeben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


spiderbit 04. Mär 2014

Mich würde da ja mal interessieren was passiert wenn da nochmal was raus kommen würde...

476f6c656d 02. Mär 2014

Ganz einfach: Hier geht es um CPU Overhead. Wenn die Grafikkarte zu langsam ist, dann...

pythoneer 02. Mär 2014

Danke! Aber es ist eher ab 33:40 :)

pythoneer 02. Mär 2014

Noch nicht :) Aber ich verstehen nicht, was du mir für Sachen an den Hut dichtest. Schon...

pythoneer 02. Mär 2014

Ganz richtig! http://www.heise.de/ct/artikel/Fuenf-nach-zwoelf-1897198.html



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben

Private Teams-Nutzer und Mitglieder von Organisationen konnten bisher nicht über Teams kommunizieren. Das ändert Microsoft nun.

Microsoft: Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben
Artikel
  1. EU-Kommission: Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS
    EU-Kommission
    Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS

    Per SMS soll von der Leyen einen Milliardendeal mit Pfizer ausgehandelt haben. Doch die SMS will sie nicht herausgeben - obwohl sie müsste.

  2. Kryptowährung: Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen
    Kryptowährung
    Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen

    Hacker haben eine Sicherheitslücke auf der Finanzplattform Qubit ausgenutzt. Das Unternehmen bittet um Rückgabe der Kryptocoins gegen eine Belohnung.

  3. Windschlüpfriges Elektroauto: Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit
    Windschlüpfriges Elektroauto
    Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit

    Das Elektroauto Lightyear One ist bei 10 Grad Celsius und 130 km/h getestet worden. Trotz des kleinen Akkus liegt die Reichweite bei 400 km.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u.a. HP Omen 25i 165 Hz 184,90€) • MindStar (u.a. Patriot Viper VPN100 1 TB 99€) • HyperX Streamer Starter Set 67€ • WD BLACK P10 Game Drive 5 TB 111€ • Trust GXT 38 35,99€ • RTX 3080 12GB 1.499€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen [Werbung]
    •  /