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Manticore: Epic Games investiert in Unreal-Engine-Spielebaukasten

15 Millionen US-Dollar bekommt das US-Studio Manticore für seinen technisch fortschrittlichen Editor. Unter den Geldgebern ist Epic Games.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork auf Basis von Core
Artwork auf Basis von Core (Bild: Manticore)

Das kalifornische Entwicklerstudio Manticore Games kann weiter wachsen. Geldgeber haben dem Team aus ehemaligen leitenden Angestellten von Blizzard, Respawn Entertainment, Roblox und Electronic Arts rund 15 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt. Der größte Geldgeber ist Epic Games - wie hoch der Anteil konkret ist, sagen die beteiligten Unternehmen nicht.

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Das Investment von Epic Games ist vor allem deshalb interessant, weil technische Grundlage des einzigen Produkts von Manticore die Unreal Engine ist - die stammt bekanntlich von Epic Games.

Manticore vermarktet einen Spielebaukasten namens Core, mit dem Nutzer eigene Welten, Spiele und sonstige Anwendungen aller Art basteln können. Letztlich soll aus den einzelnen Welten eine riesige, locker verbundene Onlinewelt entsteht: das Metaverse.

Das Ganze erinnert an den Spielebaukasten von Roblox (ausprobiert auf Golem.de), allerdings ist Core technisch fortschrittlicher - die Games der Nutzer sehen teils wesentlich besser aus. Einige der vorgefertigten Assets erinnern dezent an Fortnite.

Außerdem richtet sich Manticore offenbar an ein etwas älteres Publikum, das sich durchaus auch am Erstellen von Inhalten für erfahrene Gamer versucht.

Seit März 2020 befindet sich Core in der offenen Alpha, seitdem sind bereits viele mehr oder weniger umfangreiche Adventures, Action- und Rollenspiele sowie Survivalgames entstanden. Für einen Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer auf Basis von Dungeons & Dragons eigene Werke produzieren sollten, sind laut Manticore mehr als 150 Spiele entstanden.

Derzeit kann Core kostenlos genutzt werden. Wie Manticore später damit Geld verdienen möchte, ist im Detail nicht bekannt. Möglicherweise wird das ähnlich laufen wie bei Roblox, bei dem ein Großteil der Inhalte und Optionen kostenlos verwendet werden kann und nur einige Extras tatsächlich Geld kosten. Ähnlich wie bei Roblox sollen auch die Entwickler (Creators) der Spiele auf der Plattform einen Teil der Einnahmen erhalten.

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