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Manta Ray: Riesige US-Unterwasserdrohne auf Google Maps aufgetaucht

Satellitenbilder zeigen die wahre Dimension der Tauchdrohne Manta Ray von Northrop Grumman . Sie wurde auf Google Maps entdeckt.
/ Andreas Donath
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Manta Ray (Bild: Google Maps)
Manta Ray Bild: Google Maps

Die Unterwasserdrohne Manta Ray wurde auf Google-Maps-Bildern(öffnet im neuen Fenster) auf dem Marinestützpunkt Port Hueneme in Kalifornien gesichtet. Damit wird die Größe des Unterwasserfahrzeugs erkennbar.

Die Manta Ray, die im Rahmen eines Programms der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) entwickelt wurde, hat demnach eine Spannweite von ca. 13,7 Metern und eine Gesamtlänge von 9,9 Metern. Diese Abmessungen stellen viele andere Unterwasserdrohnen in den Schatten.

Vergleiche mit anderen Unterwasserfahrzeugen unterstreichen die beeindruckende Größe der Manta Ray. Boeings Echo Voyager ist mit 15,8 Metern zwar etwas länger, aber nicht so breit wie die Manta Ray. Die Remus 600, das größte derzeit bekannte UUV (Unmanned Undersea Vehicle) der US-Marine, misst lediglich 3,2 Meter in der Länge.

Northrop Grumman hielt sich zu den Spezifikationen der Drohne bedeckt, so dass viel Raum für Spekulationen blieb.

Modulares Design für einfachen Transport

Ein interessanter Aspekt der Manta Ray ist ihr modulares Design. Im Gegensatz zu herkömmlichen großen Unterwasserfahrzeugen, die beim Transport Probleme bereiten, kann die Manta Ray für den einfachen Transport zerlegt und vor Ort wieder zusammengebaut werden. Diese Eigenschaft erhöht die Einsatzflexibilität.

Obwohl die genaue Nutzlast noch nicht bekannt ist, lässt das Design der Manta Ray aufgrund seiner Geräumigkeit auf eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten schließen. Von der Informationsbeschaffung und der Kartierung des Meeresbodens bis hin zur Minenjagd und sogar zu einer möglichen Bewaffnung ist vieles denkbar.

Die autonomen Fähigkeiten der Manta Ray machen die Drohne noch interessanter. Der Manta Ray stellte in Tests bereits seine Fähigkeiten unter Beweis , verschiedene Manöver ohne menschliches Zutun auszuführen, darunter Gleiten, Aufsteigen, Absteigen, Drehen und Schweben. Zudem kann sich die Drohne auf dem Meeresboden verankern und bis zum nächsten Einsatz in Wartestellung bleiben.


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