Brink hofft auf Einsicht der Webseiten-Betreiber

Die baden-württembergische Aufsicht ist bisher auch noch nicht gegen den Einsatz von Google Analytics auf behördlichen Websites vorgegangen. Eine gemeinsame Prüfung von Websites durch mehrere Aufsichtsbehörden ist dem Vernehmen nach nicht geplant.

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Brink setzt im Moment noch auf die Einsicht der Website-Betreiber. Entsprechend interessant für ihn ist daher dieser Studienbefund: Werden sie mit vorausgefüllten Elementen zur Zustimmung gedrängt, akzeptieren nur zwölf Prozent der Desktop-Nutzer diese Vorauswahl. Dies zeigt laut Brink, "dass den Nutzern ihre Privatsphäre durchaus wichtig ist". Website-Betreiber sollten daher stärker den Wunsch der Nutzer nach mehr Privatsphäre respektieren und den Einsatz von Tracking deutlich zurückfahren. Seine Behörde würde Betreiber gern beraten, wie sich ein moderner Onlinedienst ganz ohne Tracking betreiben ließe.

Zeitungsverlage im Visier

Brink hat mit dieser Bemerkung vor allem Zeitungsverleger und Medienunternehmen im Sinn, die noch keine Alternativen zum Onlinetracking entwickelt haben. Diese wollten mit Unterstützung der Werbeagentur Jung von Matt derzeit lieber eine Kampagne mit dem Titel Gerechtes Netz gegen Amazon, Google und Facebook fahren. Die großen US-Unternehmen machten "ihre Gewinne mit den aufwendig erstellten Inhalten anderer", die "großen Verlierer" seien Zeitungen, Zeitschriften und Bücher.

Nachdem ein internes Schreiben der VG Media geleakt wurde, hat der Zeitungsverlegerverband BDZV sich von der Kampagne distanziert. Kritik an der Kampagne hatte es zuvor bereits vom Europaabgeordneten Tiemo Wölken (SPD) gegeben. Die Kampagne fordere von Google Datenschutz ein, während Seiten wie Bild.de selbst viele Tracker einsetzten und das Verhalten der Leser analysierten. Das könnte demnächst auch ohne die gefürchtete E-Privacy-Verordnung schwieriger werden.

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WalterSobchak 16. Sep 2019

Was ist daran so schwer zu verstehen? Wenn man die Zustimmung zu diesem Cookie Unsinn...

The Insaint 14. Sep 2019

Interessiert an was? Du machst genau den gleichen, schwerwiegend blöden Fehler, zu...

WalterSobchak 12. Sep 2019

Da könnte eine Abmahnung helfen.

WalterSobchak 12. Sep 2019

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