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Manifold: Superrechner für DJI-Drohnen soll mit in die Luft gehen

Manifold heißt der Kompaktrechner, der an Bord einer DJI-Drohne in den Himmel starten soll. Das chinesische Unternehmen will damit in den Profisektor vorstoßen und seine Drohnen für Kartografie, Datenanalyse und Bilderkennung fit machen.
/ Andreas Donath
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Manifold auf einer Matrice-Drohne (Bild: DJI)
Manifold auf einer Matrice-Drohne Bild: DJI

In den USA und anderen Teilen der Welt werden Drohnen nicht nur als Hobbyisten-Spielzeug und Kameraplattform betrachtet, sondern zunehmend auch für Aufgaben mit ernstem Hintergrund genutzt. Sie überwachen Stromleitungen und die Ernte, inspizieren Brücken und sollen auch bei der Beobachtung des Klimawandels eingesetzt werden. Grund genug für den chinesischen Drohnenhersteller DJI, einen eigenen Rechner vorzustellen, der es Entwicklern erlaubt, die fliegende Plattform als Versuchslabor zu nutzen. Der Minirechner Manifold passt auf die kleinen Drohnen und erlaubt ihnen, zum Beispiel Gebiete zu kartografieren, Daten von Sensoren im Flug zu analysieren oder die Kamerabilder gleich auszuwerten.

Auch die Konkurrenz Qualcomm hat mit Snapdragon Flight ein Chipset vorgestellt, das in Drohnen eingesetzt werden kann.

Manifold basiert auf Ubuntu und nutzt den Quad-Core-Prozessor ARM Cortex A-15 und einen Nvidia Tegra K1. In dem Minirechner sind Schnittstellen für USB, Ethernet und HDMI sowie Mini-PCIe integriert.

Der DJI Manifold(öffnet im neuen Fenster) kostet rund 500 US-Dollar und ist mit der 3.200 US-Dollar teuren Drohne Matrice 100 kompatibel.


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