Mandriva: Management sucht Community-Mitglieder

Das derzeitige Management des Linux-Distributors Mandriva meldet sich mit einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) zurück und fordert Community-Mitglieder auf, sich zu melden. Die Unternehmensführung möchte wissen, wie es aus Sicht der Community mit dem Desktopprodukt weitergehen soll.
Die Mandriva-Führung interessiert sich insbesondere dafür, wie stark die Gemeinschaft überhaupt noch ist. Denn nach finanziellen Problemen und der Schließung des Tochterunternehmens Edge-IT gründete ein Teil der Community gemeinsam mit einigen entlassenen Entwicklern den Mandriva-Fork Mageia .
Zudem soll die Community Angaben über die Motivation zur Mitarbeit am Projekt machen. Die eingehenden E-Mails werden für die Zukunft des Unternehmens und der Distribution mitentscheidend sein, schreibt der jetzige COO Jean-Manuel Croset.
Eine Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens soll nach der Aktionärsversammlung am 30. April veröffentlicht werden. Unterdessen steht das Mageia-Team kurz vor der zweiten Veröffentlichung(öffnet im neuen Fenster) seiner Distribution und Rosalab kündigte an , ihre auf Mandriva basierende Distribution fünf Jahre lang unterstützen zu wollen.