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Mandriva: Management sucht Community-Mitglieder

Ende April findet eine Versammlung der Mandriva-Aktionäre statt. Bis dahin bittet die Firmenleitung die noch existierende Community, sich mit Ideen und Kommentaren über die Zukunft der Distribution zu melden.
/ Sebastian Grüner
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Das Rosa-Startmenü von Mandriva 2011 (Bild: Mandriva/Screenshot: Golem.de)
Das Rosa-Startmenü von Mandriva 2011 Bild: Mandriva/Screenshot: Golem.de

Das derzeitige Management des Linux-Distributors Mandriva meldet sich mit einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) zurück und fordert Community-Mitglieder auf, sich zu melden. Die Unternehmensführung möchte wissen, wie es aus Sicht der Community mit dem Desktopprodukt weitergehen soll.

Die Mandriva-Führung interessiert sich insbesondere dafür, wie stark die Gemeinschaft überhaupt noch ist. Denn nach finanziellen Problemen und der Schließung des Tochterunternehmens Edge-IT gründete ein Teil der Community gemeinsam mit einigen entlassenen Entwicklern den Mandriva-Fork Mageia .

Zudem soll die Community Angaben über die Motivation zur Mitarbeit am Projekt machen. Die eingehenden E-Mails werden für die Zukunft des Unternehmens und der Distribution mitentscheidend sein, schreibt der jetzige COO Jean-Manuel Croset.

Eine Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens soll nach der Aktionärsversammlung am 30. April veröffentlicht werden. Unterdessen steht das Mageia-Team kurz vor der zweiten Veröffentlichung(öffnet im neuen Fenster) seiner Distribution und Rosalab kündigte an , ihre auf Mandriva basierende Distribution fünf Jahre lang unterstützen zu wollen.


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