• IT-Karriere:
  • Services:

Angreifer können auch Code ausführen

Dazu werden nach Angaben von Radek folgende Komponenten benötigt: ein eigener FTP-Server, um Schadcode zu hosten, ein HTTP-Server, der als Appcast-Server dient, und umgeleiteter HTTP-Traffic von der eigentlichen Applikation zum eigenen HTTP-Server. Jetzt wird eine Einstellungsdatei des Mac-Terminals mit dem Namen UPGRADE.terminal geladen. In einer solchen Einstellungsdatei können beim Start auszuführende Kommandos voreingestellt werden.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Reidl GmbH & Co. KG, Hutthurm

Das aufgerufene Kommando lädt eine externe Ressource vom FTP-Server. Externe Ressourcen werden von OS X automatisch und ohne weitere Nachfrage nach /Volumes/ gemountet. Das gilt nach Angaben von Radek für FTP, SMB und AFP-Ressourcen. Der erzeugte lokale Pfad entspricht dem Namen des eigenen Servers. Die App wird über eine .terminal-Datei geöffnet. Auf diesem Wege findet durch das Betriebssystem keine Prüfung eines Zertifikats und auch keine Signaturprüfung statt. Der Gatekeeper-Sicherheitsmechanismus wird also umgangen.

Es ist nicht notwendig, ein Update zu forcieren, um den Angriff auszuführen. Die Applikationen prüfen in regelmäßigen Abständen selbst, ob Updates verfügbar sind - abwarten reicht also. In dem Post werden weitere mögliche Angriffe beschrieben. So ist es möglich, durch Manipulation des XML-Contents den Billion-Laughs-Angriff zu starten. Hier wird eine Schwäche für XML External Entitiy Processing (XXE) ausgenutzt. Dabei werden externe URIs durch XML-Parsing in die zurückgegebene XML-Antwort integriert. Im Beispiel zeigt Radek, wie er die Sequel-Applikation dazu bringen kann, mehr als 3 GByte Speicher zu belegen.

Nutzer könnten selbst prüfen, ob verschiedene Programme für die Angriffe anfällig sind und sich schützen. Einerseits kann die Auto-Update-Funktion bei den meisten Programmen deaktiviert werden. Erfahrene Nutzer können außerdem mit Wireshark prüfen, ob bestimmte Programme unverschlüsselt kommunizieren. Entwickler müssten bei der Konfiguration von Sparkle einen HTTPS-Link angeben. Außerdem sollten sie auf die aktuelle Version des Sparkle-Frameworks updaten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Sparkle-Installer: Gatekeeper-Sicherung für Macs lässt sich umgehen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

/mecki78 11. Feb 2016

Hier wird ein Bug in WebKit zusammen mit mehreren Bugs in OS X ausgenutzt um eine Datei...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Flight Simulator - Test

Hardwarehungriger Höhenflug: Der neue FluSi sieht fantastisch aus und spielt sich auch so.

Microsoft Flight Simulator - Test Video aufrufen
5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    •  /