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Mamiya Leaf Credo: Fotografieren mit bis zu 80 Megapixeln

Mamiya Leaf hat drei digitale Mittelformatrückteile vorgestellt, die Bilder mit Auflösungen von 40, 60 oder 80 Megapixeln aufnehmen können. Die Modelle werden unter dem Namen Leaf Credo vermarktet und passen an Kameras von Phase One, Mamiya , Hasselblad und Contax.
/ Andreas Donath
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Mamiya Leaf Credo (Bild: Mamiya Leaf)
Mamiya Leaf Credo Bild: Mamiya Leaf

Die drei neuen digitalen Rückteile für Mittelformatkameras von Mamiya Leaf sind mit einem 3,2 Zoll großen Touchscreen-LCD mit 383.333 RGB-Pixeln ausgestattet. Ein Doppelkern-Bildprozessor soll bei der Verarbeitung der großen Bilddaten helfen, Wartezeiten zu reduzieren. Die komprimierten Rohdateien sind 80, 60 und 40 MByte groß.

Die Sensoren sind je nach Auflösung unterschiedlich groß. Das 80-Megapixel-Modell misst 53,7 x 40,4 mm, während das Rückteil mit 40 Megapixeln gerade einmal 43,9 x 32,9 mm misst. Die Lichtempfindlichkeit reicht jeweils bis ISO 800 und der Dynamik-Bereich umfasst 12,5 Blendenstufen. Gespeichert werden die Bilddateien auf Compactflash-Karten.

Die Credo-Rückteile sind mit einem Firewire800- und einem USB-3.0-Anschluss ausgestattet. Die Rückteile lassen sich an der Kamera Mamiya 645DF, aber auch an den Kameras der Konkurrenz nutzen. Zu den kompatiblen Mittelformatkameras gehören die Hasselblad V und H. Weitere Modelle hat der Hersteller online(öffnet im neuen Fenster) aufgelistet.

Für das 40-Megapixel-Rückteil muss der Fotograf 17.850 Euro bezahlen. 60 Megapixel kosten 29.750 Euro und das 80-Megapixel-Modell kostet 35.700 Euro. Mamiya Leaf(öffnet im neuen Fenster) will die digitalen Rückteile ab Juni 2012 anbieten.


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