Malwarebytes: Antivirensoftware blockiert Google und Youtube

Statt Google oder Youtube haben etliche Nutzer der Antivirensoftware Malwarebytes eine Warnung erhalten. Das Problem soll durch ein Routine-Update entstanden sei.

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Ein Stand der Sicherheitsfirma Malwarebytes
Ein Stand der Sicherheitsfirma Malwarebytes (Bild: QSO4YOU.com [DE]/CC-BY-SA 2.0)

Die Antivirensoftware Malwarebytes hat die Google-Suche und Youtube mit einem Hinweis auf Schadsoftware blockiert. Entsprechend konnten die Nutzer der Antivirensoftware nicht mehr auf die Webseiten und Dienste zugreifen. Mit einem Update will Malwarebytes den Fehler wieder behoben haben. Zuerst berichtete das Onlinemagazin Bleepingcomputer.

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Auf Twitter wunderten sich etliche Malwarebytes-Nutzer, manche fragten sich gar, ob Google gehackt worden sei. Auf die vielen Nutzeranfragen antwortete Malwarebytes mit einem Tweet: "Wir sind uns bewusst, dass es ein vorübergehendes Problem mit der Webfilter-Komponente unseres Produkts gibt, das möglicherweise bestimmte Domains blockiert, darunter http://google.com."

Als Workaround könnten die betroffenen Nutzer das fehlerhafte Modul deaktivieren, erklärte Malwarebytes. Dazu müsse die Antivirensoftware geöffnet und Option Web Protection im Reiter Real Time Protection deaktiviert werden.

Fehler durch Routine-Update

Rund eine Stunde später teilte Malwarebytes mit, dass das Problem nun behoben sei und eine entsprechende Softwareaktualisierung an die Kunden ausgeliefert würde. Wer immer noch Probleme habe, solle sicherstellen, dass die aktuellste Malwarebytes-Version eingesetzt werde.

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"Nachdem wir auf das Problem aufmerksam gemacht wurden, hat unser Produktteam das Problem behoben und ein Update für unsere Webschutz-Datenbank (Version 1.0.60360) veröffentlicht", erklärte Michael Sherwood, Vizepräsident von Malwarebytes, in einem Thread im Forum des Unternehmens hinzu.

"Warum ist das passiert? Heute Morgen wurde während eines Routine-Updates ein Fehler in die Malwarebytes-Webfilter-Datenbank eingefügt, der dazu führte, dass verschiedene Domains versehentlich blockiert wurden", schreibt Sherwood. "Wir führen eine umfassende Analyse unseres Prozesses durch, um sicherzustellen, dass ein solches Problem unsere Kunden nicht noch einmal betrifft, und werden daher neue Verfahren einführen."

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