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Malware statt Update: Wenn Hotel-Hotspots zur Gefahr werden

Betrüger haben es laut FBI auf die Daten von Reisenden abgesehen. Deren Notebooks werden über fingierte Hotel-Internetverbindungen mit als Updates getarnter Malware verseucht.
/ Christian Klaß
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Dieses FBI-Poster ermahnt Internetnutzer zur Aufmerksamkeit. (Bild: FBI/IC3)
Dieses FBI-Poster ermahnt Internetnutzer zur Aufmerksamkeit. Bild: FBI/IC3

Wer sich ins Hotel-WLAN einbucht, muss aufpassen, dass er nicht Betrügern auf den Leim geht. Diese versuchen laut Untersuchungen des FBI(öffnet im neuen Fenster) und anderen Regierungsbehörden, Malware auf den Notebooks der Gäste zu installieren. Mehrere Hotelgäste sollen nach der Verbindung mit Hotelnetzen ein Pop-up-Fenster angezeigt bekommen haben, das den Nutzer darüber informierte, ein weithin genutztes Produkt zu aktualisieren. Das Fenster suggerierte dabei, dass es um ein Routine-Update für die Software geht, für die regelmäßig Updates angeboten wird.

Um welche Software es sich handelte, ist der Meldung des US-amerikanischen Internet Crime Complaint Centers (IC3)(öffnet im neuen Fenster) nicht zu entnehmen. Das FBI rät darin aber insbesondere reisenden Regierungsmitarbeitern, Angestellten der freien Wirtschaft und Akademikern, besondere Vorsicht walten zu lassen, bevor sie Softwareprodukte über ihre Hotel-Internetverbindung mit Updates versehen.

Die Überprüfung des Anbieters oder des digitalen Zertifikats könnte zwar Hinweise dazu liefern, ob es sich um einen Angriff handelt. Ratsamer sei es jedoch, Updates in einem vertrauenswürdigen Umfeld vorzunehmen, etwa vor der Reise im Büro oder zu Hause. Falls doch unterwegs ein Update nötig sei, solle es sicherheitshalber direkt über die Website des Herstellers bezogen werden.


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