Malware: Ransomware will gute Taten statt Lösegeld

Eine Ransomware-Gruppe namens Goodwill soll in Indien von ihren Opfern drei gute Taten verlangen.

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Nicht jede Ransomware will Lösegeld.
Nicht jede Ransomware will Lösegeld. (Bild: Mohamed Hassan/Pixabay)

In Indien ist eine neue Ransomware aufgetaucht, die von den Betroffenen die Unterstützung sozial benachteiligter Menschen statt eines Lösegeldes fordert. Das berichtet die indische Ausgabe des Wirtschaftsmagazins Business Insider. Entdeckt haben soll die Goodwill genannte Ransomware die Sicherheitsfirma Cloudsek.

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Um einen Key für die durch die Ransomware verschlüsselten Daten zu erhalten, sollen die Betroffenen Obdachlosen neue Kleidung spenden, fünf sozial schwache Kinder zu einem Essen bei den Fast-Food-Ketten Dominos, Pizza Hut oder KFC einladen sowie Menschen, die medizinische Hilfe benötigen, eine finanzielle Unterstützung zukommen lassen.

Laut der indischen Ausgabe von Business Insider fordert die Ransomware-Gruppe, dass die Aktionen fotografiert und gefilmt und danach in den sozialen Medien veröffentlicht beziehungsweise an die Ransomware-Gruppe gesendet werden. Anschließend sollen die Betroffenen auf Facebook oder Instagram posten, "wie sie sich in einen freundlichen Menschen verwandelt haben, indem sie Opfer einer Ransomware namens Goodwill wurden", zitiert der Bericht die Ransomware-Gruppe.

Entschlüsselungs-Kit gegen gute Taten

Haben die Betroffenen alle Anforderungen erfüllt, verspricht die Ransomware-Gruppe ein komplettes Entschlüsselungs-Kit inklusive eines Entschlüsselungstools und eines Video-Tutorials zu liefern, mit dem die Daten wiederhergestellt werden. Cloudsek will die Ransomware bereits im März entdeckt haben.

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Die Sicherheitsfirma warnt vor einem vorübergehenden oder dauerhaften Datenverlust durch die Ransomware. Ob Betroffene tatsächlich bereits die "guten Taten" absolviert haben, um an den Entschlüsselungskey zu kommen, ist nicht bekannt.

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