Abo
  • Services:

Malware: Gmail blockiert Jscript-Anhänge

Wer künftig Javascript-Inhalte per Gmail versenden will, muss auf alternative Wege ausweichen. Ab Mitte Februar wird es nicht mehr möglich sein, auf direktem Wege .js-Dateien mit Gmail-Nutzern auszutauschen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gmail-Nutzer können bald keinen Javascript-Content mehr anhängen.
Gmail-Nutzer können bald keinen Javascript-Content mehr anhängen. (Bild: Google)

Der von Google betriebene Mailanbieter Gmail wird künftig verhindern, dass Nutzer Dateien mit der Endung .js an E-Mails anhängen, um die Verbreitung von Ransomware und anderer Malware zu erschweren. Die Regelung soll am 13. Februar 2017 in Kraft treten. Bereits seit längerem verhindert Google, dass Nutzer Dateien mit bestimmten Endungen an Mails anhängen.

Stellenmarkt
  1. abis REICOM car concept GmbH, Runkel
  2. Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt

Wer also künftig eine .js-Datei aus "legitimen Gründen" verschicken will, muss dafür auf externe Dienste zurückgreifen. Google empfiehlt hier natürlich die eigenen Angebote Google Drive und Google Cloud Storage, viele Mailclients unterstützen aber auch eine direkte Einbindung von Dropbox und anderen Hosting-Diensten.

Google blockiert auch den Versand von Exe-Dateien

Google blockiert bereits zahlreiche Dateiendungen, dazu gehören solche mit den Endungen .exe, .cmd und andere, die möglicherweise Viren enthalten könnten. Einerseits gibt es eine Warnung im Webmailinterface, tatsächlich verweigert Googles Mailserver aber auch die Annahme entsprechender E-Mails, wie ein kurzer Test von Golem.de zeigt. Zur Begründung heißt es in der Nichtzustellungsbenachrichtigung dann, die Mail sei "wegen möglicher Sicherheitsgefahren" abgelehnt worden.

Immer noch werden Malware-Kampagnen auch über von Botnetzen versendete Spam-E-Mails verbreitet. Ransomware-Erpresser gehen dabei aber immer häufiger zielgerichtet vor, wie der Fall der Goldeney-Ransomware zeigt, die gezielt an Personalabteilungen versendet wurde. In vielen Fällen werden aber nach wie vor Office-Dokumente mit bösartigem Makroinhalt versendet, die von Googles aktueller Ankündigung nicht betroffen wären. Die Ransomware Locky wurde unter anderem in einer Jscript-Variante verbreitet.

Es ist zu erwarten, dass Kriminelle künftig noch häufiger auf Phishing und Social Engineering setzen, um Nutzer dazu zu bewegen, bestimmte Webseiten zu besuchen oder bestimmte Dateien herunterzuladen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Youssarian 27. Jan 2017

Die schnöde Wirklichkeit der letzten 20 Jahre hat überzeugend gezeigt, dass der User ein...

Moe479 26. Jan 2017

sicher, mit genügend energie gelingt vielleicht sogar die faltung des raumes ... nur es...


Folgen Sie uns
       


Alexa-App für Windows 10 ausprobiert

Wir stellen Alexa über die neue Windows-10-App einige Fragen und natürlich erzählt sie auch wie immer einen Witz.

Alexa-App für Windows 10 ausprobiert Video aufrufen
Agilität: Wenn alle bestimmen, wo es langgeht
Agilität
Wenn alle bestimmen, wo es langgeht

Agiles Arbeiten ist, als ob viele Menschen gemeinsam ein Auto fahren. Aber wie soll das gehen und endet das nicht im Riesenchaos?
Von Marvin Engel

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /