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Malware: FBI warnt vor Suchmaschinenwerbung und empfiehlt Adblocker

Das FBI warnt vor Kriminellen, die Werbung in Suchmaschinen verwenden, und gibt Anwendern Tipps, wie sie sich schützen können.
/ Moritz Tremmel
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FBI-Agents im Einsatz (Bild: Octavio Jones/Getty Images)
FBI-Agents im Einsatz Bild: Octavio Jones/Getty Images

Das FBI hat die Öffentlichkeit vor Werbeanzeigen auf Suchmaschinen gewarnt. Diese würden von Kriminellen benutzt, um Schadsoftware zu verbreiten. Als Gegenmaßnahme empfahl die US-Bundespolizei die Installation eines Adblockers.

Die Anzeigen in Suchmaschinen sind nicht leicht von den Suchergebnissen zu unterscheiden und stehen meist ganz oben. Kriminelle machen sich diesen Umstand zunutze und inserieren zu Schlagworten zu bekannten Firmen oder Software.

So könne es passieren, dass Nutzer beispielsweise nach einer Software suchen und über die Anzeige auf einer betrügerischen Webseite landen, die ihnen statt der gewünschten Software eine Malware zum Download anbietet. Dabei ähnelten sowohl die Werbeanzeigen als auch die Domain häufig dem gesuchten Unternehmen oder Produkt, erklärte das FBI(öffnet im neuen Fenster).

Neben Software verwendeten Betrüger die Masche auch bei Webseiten, die mit Finanzen zu tun haben. "Diese bösartigen Websites geben sich als echte Tauschplattformen aus und fordern die Benutzer auf, Anmeldedaten und Finanzinformationen einzugeben, wodurch kriminelle Akteure Zugang zum Diebstahl von Geldern erhalten,"schreibt das FBI.

FBI rät einen Adblocker auf Suchmaschinen zu aktivieren

Obwohl die Suchmaschinen selbst nicht bösartig seien, sei Vorsicht geboten. Das FBI rät daher, die URL zu prüfen, bevor auf eine Werbung oder ein Suchergebnis geklickt wird. So könne eine bösartige URL der richtigen ähnlich sein, aber beispielsweise einen Tippfehler enthalten. Statt nach einem Unternehmen zu suchen, sei es ratsam, die Domain direkt in den Browser einzugeben.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme empfiehlt das FBI einen Adblocker: "Verwenden Sie bei der Internetsuche eine Werbeblocker-Erweiterung." Bei den meisten Browsern könne ein Werbeblocker einfach als Erweiterung hinzugefügt werden und für einzelne Webseiten ein- und ausgeschaltet werden, "um Werbung auf bestimmten Websites zuzulassen und auf anderen zu blockieren."


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