Abo
  • Services:
Anzeige
Microsofts Windows 10 S hat einige Einschränkungen.
Microsofts Windows 10 S hat einige Einschränkungen. (Bild: Drew Angerer/Getty Images)

Malware: Der unvollständige Ransomware-Schutz von Windows 10 S

Microsofts Windows 10 S hat einige Einschränkungen.
Microsofts Windows 10 S hat einige Einschränkungen. (Bild: Drew Angerer/Getty Images)

Windows 10 S soll vor Ransomware schützen - sagt Microsoft. Einem Sicherheitsforscher gelang es trotzdem, innerhalb weniger Stunden Zugriff auf Systemprozesse zu bekommen.

In Windows 10 S blockiert Microsoft die Ausführung von .Exe-Dateien, Powershell und auch die Eingabeaufforderung. Nutzer können aber nach wie vor Makros in Office-Dokumenten aktivieren und sind somit nicht "gegen alle bekannte Ransomware" geschützt, wie Microsoft behauptet.

Anzeige

Microsoft verkauft Windows 10 S als Schutz "gegen alle bekannten Ransomware-Varianten". Das Portal ZDnet stellte dieses Versprechen auf die Probe - und wurde enttäuscht. Für Nutzer ist es weiterhin relativ einfach möglich, Ransomware zu installieren.

Bei Windows 10 S können vom Nutzer keine Programme selbst installiert werden, wenn diese nicht im Appstore von Microsoft vorhanden sind. Auch Powershell und die Kommandozeile sind nicht zugänglich. Was für viele professionelle Anwender keine Alternative ist, könnte für weniger versierte Nutzer durchaus ein sinnvoller Schutzmechanismus sein.

Nicht jeder Code wird blockiert

Microsoft unterbindet jedoch nicht die Ausführung jeglichen Codes. Nutzer können auch in der aus dem Windows Store heruntergeladenen Office-Version Makros aktivieren - eine häufig genutzte Methode, um Ransomware zu verteilen. In den Dokumenten werden Nutzer meist per Social Engineering dazu gebracht, die aktiven Inhalte in dem Dokument zu aktivieren.

Nachdem das infizierte Makro aktiviert wurde, gelang es dem von ZDnet beauftragten Sicherheitsforscher Hacker House, mit einer DLL-Reflection-Attacke beliebige Kommandos in Applikationen einzuführen, die mit "System-Berechtigungen" ausgeführt werden. Auf diese Art und Weise habe er beliebige Ransomware installieren können, sagte der Hacker ZDnet.

Nach eigenen Angaben habe er davon abgesehen, eine konkrete Ransomware zu installieren, weil er nicht wusste, ob durch den Angriff weitere Rechner im Netzwerk des angegriffenen Computers verwundet würden. Er schickte jedoch einen Screenshot, der das WLAN-Passwort des Rechners im Klartext enthielt - auf diese Informationen haben nur Prozesse mit "System"-Berechtigung Zugriff.

Microsoft sieht die eigenen Angaben durch den demonstrierten Angriff nicht konterkariert. Man habe Anfang Juni mitgeteilt, dass das System "gegen bekannte Ransomware" geschützt sei, daran habe die Demonstration nichts geändert.


eye home zur Startseite
Yian 29. Jun 2017

Den Begriff DAU für Anwender, quasi die Kunden der Programmierer, anzuwenden, ist...

My1 28. Jun 2017

ja der defender läuft auch mit systemrechten. und es geht weniger um die anzahl der...

guenther62 27. Jun 2017

Windows Betriebssysteme, die das MS Betriebssystem problemlos übernehmen. Mal sehen...

Wallbreaker 27. Jun 2017

Welche Kontrolle denn? Unter Windows 10S gibt es keine, ergo kann das Betriebssystem...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KVM ServicePlus - Kunden- und Vertriebsmanagement GmbH, Halle
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Essen
  3. Treif Maschinenbau GmbH, Oberlahr
  4. R&S Cybersecurity gateprotect GmbH, Hamburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 59,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 237,90€ + 5,99€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Nach Einbruchsversuch

    Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Telefon und Internet

  2. US-Gerichtsurteil

    Einbetten von Tweets kann Urheberrecht verletzen

  3. Anklage in USA erhoben

    So sollen russische Trollfabriken Trump unterstützt haben

  4. Gerichtsurteil

    Facebook drohen in Belgien bis zu 100 Millionen Euro Strafe

  5. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  6. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  7. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  8. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt

  9. Die Woche im Video

    Spezialeffekte und Spoiler

  10. Virtual RAN

    Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

Fujitsu Lifebook U727 im Test: Kleines, blinkendes Anschlusswunder
Fujitsu Lifebook U727 im Test
Kleines, blinkendes Anschlusswunder
  1. Palmsecure Windows Hello wird bald Fujitsus Venenscanner unterstützen
  2. HP und Fujitsu Mechanischer Docking-Port bleibt bis 2019
  3. Stylistic Q738 Fujitsus 789-Gramm-Tablet kommt mit vielen Anschlüssen

  1. Re: 2-Fache Redundanz = 2-Facher Preis --- Zahlst...

    plutoniumsulfat | 01:08

  2. Re: Kabel tauschen?

    tg-- | 01:04

  3. Re: Die Mil. Fonds sollte man eher in das marode...

    User_x | 01:04

  4. eher Kupferdiebe....

    bulli007 | 01:00

  5. Re: bankeinbuch...

    tg-- | 00:55


  1. 21:36

  2. 16:50

  3. 14:55

  4. 11:55

  5. 19:40

  6. 14:41

  7. 13:45

  8. 13:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel