Abo
  • Services:
Anzeige
Cyberkriminelle verwenden gefälschte Windows-Fehlermeldungen, um Nutzer abzuzocken.
Cyberkriminelle verwenden gefälschte Windows-Fehlermeldungen, um Nutzer abzuzocken. (Bild: Malwarebytes)

Abzocker erschrecken Nutzer

Anzeige

Der Installer des von Malwarebytes analysierten Exemplars tarnt sich unter dem harmlos klingenden Namen iLivid, einem vermeintlichen Downloadmanager. Er trägt die digitale Signatur des Unternehmens Fidelis IT Solutions Private Limited. Die als Scareware bezeichnete Unterordnung von Malware sammelt zunächst Informationen über den Rechner und dessen Benutzer, etwa die Windows-Version oder den Standort des Benutzers. Diese werden lokal gespeichert und gleichzeitig an einen Command-and-Control-Server übermittelt. Über einen Eintrag im Task Scheduler wird die Malware auch nach einem Neustart regelmäßig aufgerufen. Die Cyberkriminellen übermitteln dann nicht nur eine Rufnummer, die im BSOD angezeigt werden soll, sondern auch ob, wann und wie regelmäßig er gestartet werden soll.

Die Experten bei Malwarebytes haben sich auf den technischen Support eingelassen. Zunächst wurden sie aufgefordert Teamviewer zu installieren. Anschließend ließen die Abzocker eine vermeintliche Scansoftware auf dem Rechner laufen, die etliche gefährlich erscheinende Falschmeldungen produzierte - auf einem vollkommen sauberen Rechner. Schließlich wird eine Rechnung für die vermeintlich geleisteten Dienste erstellt. Einmalig verlangen die Abzocker dann 150 US-Dollar für die Desinfizierung, für das Sauberhalten des Rechners soll der Nutzer nochmals 200 US-Dollar alle drei Monate zahlen. Außerdem legen sie dem Opfer nahe, überteuerte Lizenzen für Anti-Viren-Software zu bezahlen.

Keine Ahnung von Linux

Aus eigener Erfahrung können wir berichten, dass die Abzocker mit Linux nichts anfangen können. Nachdem wir sie bei einem Telefonat über Teamviewer auf einen Rechner mit Linux Mint zugreifen ließen, wanderte der Mauszeiger zunächst erratisch über den Bildschirm und suchte im Cinnamon-Startmenü offenbar vergeblich nach bekannten Einstellungen. Dann brach das Gespräch abrupt ab.

Wenige Wochen später wurden wir wieder angerufen. Nachdem wir darauf hinwiesen, dass Microsoft normalerweise hierzulande deutschsprachige Mitarbeiter beschäftigt und auch selbst selten von sich aus anruft, wurde der vermeintliche technische Berater am anderen Ende der Leitung ungehalten und bestand darauf, er rufe von der Microsoft-Zentrale an. Es folgte eine hektische Diskussion am anderen Ende der Leitung bis die Verbindung erneut abbrach. Noch ein Hinweis: Offenbar klappern die Cyberkriminellen Telefonlisten alphabetisch ab, denn in den nächsten Tagen erhielten sämtliche Familienmitglieder einen ähnlichen Anruf. Sie waren aber vorgewarnt.

 Malware: Abzocke mit gefälschten Blue Screens of Death

eye home zur Startseite
Proctrap 17. Aug 2015

Falsch, selbst VMWare kann Str + Alt + Del übertragen.

DrWatson 05. Aug 2015

https://www.golem.de/news/security-schwachstelle-erlaubt-lokale-rechteausweitung-in-os-x...

SnipeLike 28. Jul 2015

I realy like Avast!

1ras 24. Jul 2015

Richtig wäre gewesen, bei einer fremden Nummer den Ping-Anruf nicht entgegen zu nehmen...

tomtomgo84 24. Jul 2015

Erinnert mich von der Art an den Polizei Virus mit Paysafe "Freischaltung" In meiner...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin
  2. BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Weiherhammer
  3. dSPACE GmbH, Paderborn
  4. BG-Phoenics GmbH, Hannover


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-85%) 2,25€
  2. (-8%) 45,99€
  3. (-33%) 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Kabelnetz

    Vodafone setzt bereits Docsis 3.1 beim Endkunden ein

  2. Neuer Standort

    Amazon sucht das zweite Hauptquartier

  3. Matt Booty

    Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft

  4. Gerichtsurteil

    Internet- und Fernsehkunden müssen bei Umzug weiterzahlen

  5. Sicherheitsupdate

    Microsoft-Compiler baut Schutz gegen Spectre

  6. Facebook Messenger

    Bug lässt iPhone-Nutzer nur wenige Wörter tippen

  7. Multi-Shot-Kamera

    Hasselblad macht 400-Megapixel-Fotos mit 2,4 GByte Größe

  8. Mitsubishi

    Rückkamera identifiziert Verkehrsteilnehmer

  9. Otherside Entertainment

    Underworld Ascendant soll mehr Licht ins Dunkle bringen

  10. Meltdown und Spectre

    "Dann sind wir performancemäßig wieder am Ende der 90er"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Vorschau Kinofilme 2018: Lara, Han und Player One
Vorschau Kinofilme 2018
Lara, Han und Player One
  1. Kinofilme 2017 Rückkehr der Replikanten und Triumph der Nasa-Frauen
  2. Star Wars - Die letzten Jedi Viel Luke und zu viel Unfug

EU-Netzpolitik: Mit vollen Hosen in die App-ocalypse
EU-Netzpolitik
Mit vollen Hosen in die App-ocalypse

Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert: Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
Preiswertes Grafik-Dock ausprobiert
Ein eGPU-Biest für unter 50 Euro
  1. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht
  2. Zotac Amp Box (Mini) TB3-Gehäuse eignen sich für eGPUs oder SSDs
  3. Snpr External Graphics Enclosure KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  1. Re: Nicht Jahre warten, sondern AMD kaufen.

    stevefrogs | 01:09

  2. Re: Definition Umzug?

    tingelchen | 01:05

  3. Re: Kein Entdecker, sondern Entwickler von...

    p4m | 00:59

  4. Zweite Pin?

    crazypsycho | 00:55

  5. Re: Ganz krasse Idee!

    crazypsycho | 00:47


  1. 19:09

  2. 16:57

  3. 16:48

  4. 16:13

  5. 15:36

  6. 13:15

  7. 13:00

  8. 12:45


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel