Abo
  • Services:

Malvertising: US-Nutzer mit Angler-Exploit-Kit und Ransomware infiziert

In den USA wurden zahlreiche Webseitennutzer über infizierte Werbeanzeigen mit Malware kompromittiert - darunter auch mit der Ransomware Teslacrypt. Betroffen war auch die New York Times.

Artikel veröffentlicht am ,
Die New York Times hat Malware verteilt.
Die New York Times hat Malware verteilt. (Bild: Kaspersky)

Eine aktuelle Malvertising-Kampagne infiziert seit Ende vergangener Woche Nutzer von US-Medien mit dem Angler-Exploit-Kit. Nach Angaben der Sicherheitsfirmen Trustwave und Trend Micro sollen davon unter anderem zahlreiche große Nachrichtenwebseiten wie die New York Times, MSN und AOL betroffen sein. Die großen Seiten hätten die Malware mittlerweile entfernt, heißt es in den Blogposts, kleinere Angebote könnten aber nach wie vor betroffen sein.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  2. AVU Netz GmbH, Gevelsberg

Nach Angaben von Trustwave waren die Werbevermarkter Adnxs und Taggify betroffen. Adxns habe nach der Information innerhalb einer Stunde reagiert und die Malware entfernt, schreiben die Forscher. Taggify hingegen habe bei Abfassung des Blogposts noch nicht reagiert.

Malware wird über Iframe verteilt

Die Malware wird über eine präparierte JSON-Datei ausgeliefert, die rund 12.000 Zeichen stark obfuskierten Javascript-Code enthalten soll. Offenbar wird vorab geprüft, ob die Nutzer bestimmte Antivirenprodukte benutzen, um keine unnötig Aufmerksamkeit zu erregen. Wird eines der Produkte entdeckt, sieht die Malware von einer Infektion ab. Die Datei wird auf der Seite bentsmedia.com gehostet und fügt ein Iframe in die angezeigte Webseite ein, das dann wiederum das Angler-Exploit-Kit nachlädt. Offenbar nutzen die Kriminellen gezielt abgelaufene Domains, die den Begriff "Media" enthalten, um ihre Malware dort zu hosten, wie Trustwave schreibt.

Das Angler-Exploit-Kit liefert nach Angaben der Sicherheitsforscher die Malware Bedep aus, außerdem eine Variante der Teslacrypt Ransomware. Angler hat in der Vergangenheit vor allem Lücken in unsicheren Add-ons wie Flash, Java oder Silverlight ausgenutzt. Der beste Schutz ist daher die Deinstallation dieser Software.



Anzeige
Top-Angebote
  1. mit Gutschein: ASUSZONE (u. a. VivoBook 15.6" FHD mit i3-5005U/8 GB/128 GB für 270,74€ statt...
  2. (u. a. Canon EOS 200D mit Objektiv 18-55 mm für 477€)
  3. 12,49€
  4. 219€ + Versand (Vergleichspreis 251€)

Tuxianer 01. Apr 2016

Erstes Problem: Die Werbung kommt ja nicht vom "New Yorker"; dessen Server sind sauber...

Tuxianer 01. Apr 2016

"Heute wurde bekannt, dass sich durch verseuchte Werbung in Internet-Seiten mit der...

User_x 17. Mär 2016

OT: könnte man eigentlich veracrypt oder generell verschlüsselungstools unter windows in...

Stebs 17. Mär 2016

Kurz angeschaut, das nutzt Linux namespaces und seccomp-bpf, beides nutzt Firefox aber...

Hotohori 16. Mär 2016

Naja, für euch bedeutet das ja im Grund zusätzliche Einnahmen, oder? Von daher dürften...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /