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Zukunft von Software weder offen noch geschlossen

Malus' Blogbeitrag hat eine satirische Tonlage und beschreibt Probleme, mit denen die Open-Source-Community konfrontiert ist. Demnach opfern sich Open-Source-Entwickler für ihre Arbeit auf, erfahren wenig bis gar keinen Dank und werden für Softwarefehler oder Sicherheitslücken verantwortlich gemacht.

Gleichzeitig könnten Bestimmungen von Copyleft-Lizenzen, wie AGPL, dazu führen, dass ein einzelner versehentlicher Import für Unternehmen zu einer Verpflichtung wird, die gesamte Codebasis offenzulegen.

Anreiz für Entwickler könnte verloren gehen

Die Zukunft der Software sei weder offen noch geschlossen, sondern frei, schreibt Malus weiter, und sieht kein potenzielles Problem darin, dass der Anreiz für Entwickler verloren gehen könnte, sich an Softwareprojekten zu beteiligen oder diese selbst zu initiieren, wenn Lizenzen zum Schutz der Arbeit trivial mit KI umgangen werden können.

Dies wäre nur der Fall, wenn die Entwickler ansonsten fair entschädigt würden und "der Gesellschaftsvertrag zwischen Produzenten und Verbrauchern von Open Source in gutem Glauben eingehalten" werde. Malus bietet das KI-Tool laut Webseite kostenpflichtig an, die Preise(öffnet im neuen Fenster) richten sich nach der Größe der ungepackten NPM-Dateien.

Es handelt sich bei Malus wahrscheinlich um Satire. Es ist jedoch leider auch denkbar, dass ein solches Geschäftsmodell nicht mehr lange auf sich warten lässt.


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