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Malu Dreyer: ARD und ZDF wollen bei Youtube aktiver werden

ARD und ZDF wollen eingekaufte Inhalte auch bei Youtube anbieten können. Die Chefin des ZDF-Verwaltungsrats äußerte sich ebenfalls zu einer Erhöhung der Rundfunkgebühr.

Artikel veröffentlicht am ,
ZDF-Wahlsendung
ZDF-Wahlsendung (Bild: ZDF)

Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen ihre Inhalte auch verstärkt bei Youtube anbieten können. Das sagte die neue Vorsitzende des ZDF-Verwaltungsrats Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, der Allgemeinen Zeitung aus Mainz. Derzeit gebe es Rahmenbedingungen, die die Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Sender in einigen Bereichen einschränken. Diese Hemmnisse wolle der Verwaltungsrat abbauen.

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Dreyer: "Zum Beispiel sollen ARD und ZDF künftig Drittplattformen wie Youtube nutzen können, wo dies erforderlich ist, um bestimmte Zielgruppen zu erreichen. Die Frist, dass Beiträge nach sieben Tagen aus der Mediathek entnommen werden müssen, muss überdacht werden. Wir brauchen eine Lockerung bei dem Verbot, eingekaufte Spielfilme und Serien auf Abruf anzubieten. Denn den Anstalten liegen in einigen Fällen bereits Rechte zur Online-Nutzung vor, die jedoch bislang nicht genutzt werden können."

Die Nichtnutzung dieser Rechte stoße bei den Beitragszahlern zu Recht auf Unverständnis. Angestrebt werde die bessere Nutzung ohnehin vorhandener Rechte im Bereich angekaufter Programminhalte.

ZDF-Verwaltungsrat: Erhöhung der Rundfunkgebühr nicht ausgeschlossen

Eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags nach 2020 wolle Dreyer grundsätzlich zwar nicht. Das Anliegen sei, den Beitrag relativ stabil zu halten. "Darüber hinaus möchte ich aber festhalten, dass Mediennutzung nicht kostenlos ist. Gerade in Zeiten von Fake News brauchen wir gut recherchierte Sendungen. Daher müssen wir sehen, wie sich beide Ansprüche miteinander vereinbaren lassen", sagte sie.

ZDF-Sprecherin Anja Scherer sagte Golem.de: "Das ZDF bietet beispielsweise Clips aus der Heute-Show, Reportagen und Dokus im Kurzformat oder Ausschnitte aus Filmen (Herzkino) auf Youtube an. Allerdings ist unser Engagement auf Drittplattformen derzeit durch den gesetzten Rechtsrahmen in erster Linie auf die Funktion einer 'Litfaßsäule', die jeweils auf unser zentrales eigenes Angebot - die Mediathek - aufmerksam machen soll, beschränkt."



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Minotaurus 17. Dez 2017

Also diese 50 bis 80 Euro im Monat, da versucht jemand entweder alle an der Nase...

Teebecher 22. Jul 2017

Mehr Bildaussetzer als sonst was :-(

My1 14. Jul 2017

wenn man dann noch die 3 monatsfrist abschafft und somit die medien richtung...

plutoniumsulfat 14. Jul 2017

Warum sollten alle darauf verzichten?

Bendix 14. Jul 2017

Okay, ich glaube ich muss hier nicht weiter diskutieren, von Dir kommt zumindest nichts...


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