Makerbot: Sonderedition des Replicator 2 mit Hardware-Gimmicks

Der 3D-Drucker-Hersteller Makerbot(öffnet im neuen Fenster) hat zusammen mit dem Open-Source-Hardware-Unternehmen Adafruit Industries(öffnet im neuen Fenster) eine Sonderedition herausgebracht, die Makerbot Adafruit Edition(öffnet im neuen Fenster) .
Zu dem Paket gehören neben dem 3D-Drucker Replicator 2 selbst drei Geräte aus dem Adafruit-Angebot: die Bausätze Mintyboost und Timesquare sowie der Einplatinencomputer Raspberry Pi Model B(öffnet im neuen Fenster) mit 512 MByte Arbeitsspeicher.
Ladegerät und Armbanduhr
Das Mintyboost Kit v3.0(öffnet im neuen Fenster) ist der Bausatz für ein Open-Source-Ladegerät für Smartphones, MP3-Player oder GPS-Geräte. Es wird mit Batterien oder Akkus betrieben, so dass die mobilen Geräte unterwegs geladen werden können. Mit dem 3D-Drucker kann der Käufer auch gleich noch ein Gehäuse für das Mintyboost(öffnet im neuen Fenster) bauen. Das Timesquare DIY Watch Kit(öffnet im neuen Fenster) ist ein Bausatz für eine Armbanduhr, deren Zifferblatt eine Matrix aus 64 roten Leuchtdioden ist. Auch dafür sollen die Käufer eigene Gehäuse(öffnet im neuen Fenster) drucken.
Die Makerbot Adafruit Edition gibt es für knapp 2.300 US-Dollar. Der Replicator 2 allein kostet knapp 100 US-Dollar weniger.
Maker-Bewegung
Adafruit wurde 2005 von der MIT-Absolventin Limor Fried gegründet. Fried ist, ebenso wie Makerbot-Gründer Bre Pettis , Mitglied der Maker-Bewegung(öffnet im neuen Fenster) . Adafruit hat kürzlich einen Bausatz für einen Thermodrucker auf der Basis eines Raspberry Pi vorgestellt.
Adafruit war durch einen Hacking-Wettbewerb bekannt geworden: Es versprach 2010 demjenigen, der es schaffte, einen Open-Source-Treiber für Kinect zu programmieren , eine Belohnung in Höhe von 2.000 US-Dollar. Das gelang einem Programmierer namens Hector Martin .



