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Maker: Wazer schneidet mit Wasser

Ein neues Gerät für die Maker-Labore: US-Wissenschaftler haben einen Wasserstrahlschneider für den Hausgebrauch entwickelt. Bei Kickstarter ist das Gerät sehr beliebt.

Artikel veröffentlicht am ,
Wasserstrahlschneider Wazer: bearbeitet Kunststoff, Glas, Keramik oder Metall
Wasserstrahlschneider Wazer: bearbeitet Kunststoff, Glas, Keramik oder Metall (Bild: Wazer)

Das weiche Wasser, das wusste schon der ehrwürdige chinesische Denker Laozi, schafft alles: Eine Gruppe von Absolventen der Universität von Pennsylvania hat ein Gerät entwickelt, das mit Wasser schneidet. Wazer - eine Kombination aus Wasser und Laser - ist für den Einsatz in kleinen Betrieben, im Maker-Labor oder daheim gedacht.

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Wazer besteht aus zwei Komponenten: dem Desktopgerät, in dem geschnitten wird, und einer Pumpe, die in einem externen Gehäuse untergebracht ist. Letztere wird an den Wasserhahn angeschlossen. Dann wird ein Tank mit Sand gefüllt.

Designs werden per USB geladen

Die Wasserstrahlschneidemaschine wird per USB mit einem Computer verbunden, um die Datei mit der Form, die ausgeschnitten werden soll, zu übertragen. Das Design kann in einer Software wie Solidworks, Google Sketch Up oder Adobe Illustrator erzeugt werden. In einem Menü der Steuerungssoftware werden noch einige Parameter eingetragen, etwas welches Material bearbeitet wird und wie stark es ist. Schließlich wird die Platte auf der Arbeitsfläche fixiert - und es kann es losgehen.

Eine Düse schießt einen 1,5 Millimeter dünnen Wasserstrahl, der mit Sand vermischt ist, auf eine Platte und schneidet die gewünschte Form aus. Wazer bearbeitet Kunststoff, Glas, Keramik oder Metall. Die Geschwindigkeit hängt dabei vom Material und der Dicke ab: Bei einer knapp 0,5 Zentimeter dicken Stahlplatte beträgt sie einen Zentimeter in der Minute. Durch eine drei Millimeter dicke Glasscheibe schafft Wazer in der Minute 30 Zentimeter.

Der Sand wird aufgefangen

Das Abwasser wird gefiltert. Sand und ausgeschnittenes Material werden in einem Behälter aufgefangen und später entsorgt. Das Wasser fließt über einen Schlauch ab, der ins Waschbecken gehängt wird.

Wasserschneider werden heutzutage in der Industrie eingesetzt. Diese Geräte sind aber unhandlich und teuer. Wazer soll knapp 6.000 US-Dollar kosten. Das Gerät soll wohl eine Alternative zu Lasercuttern sein, die inzwischen zur Standardausstattung in Maker-Laboren gehören. Vorteil des Wasserstrahlschneiders ist beispielsweise, dass sich das bearbeitete Material nicht erwärmt und sich dadurch nicht verziehen kann.

Um das Projekt weiter zu finanzieren, haben die Entwickler im September eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet. Das Ziel sind 100.000 US-Dollar. Gut eine Woche vor dem Ende der Kampagne am 11. November sind bereits knapp 1,5 Millionen US-Dollar zusammengekommen. Die ersten Geräte sollen im August kommenden Jahres ausgeliefert werden.

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Niriel 03. Nov 2016

Ich denke das kommt darauf an was Du Dir bauen/restaurieren willst. Wenn ich sehe wie...

Niriel 03. Nov 2016

Gibts da Tests, oder So wie ich den Artikel verstanden haben wird das Material nicht...

AllDayPiano 03. Nov 2016

Und wo kommt der Wasserstrom her? Daher hat man ja auch die Abscheideanlage in prof...

Proctrap 02. Nov 2016

*zerkratzt* da, fixed


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