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Maker Faire: Maker Media stellt seine Arbeit ein

Maker Media, Herausgeber der Zeitschrift Make und Organisator der Maker Faires, hat seine Geschäfte einstellen und alle Mitarbeiter entlassen müssen. Konkurs angemeldet hat Gründer und Chef Dale Dougherty aber nicht. Er sinnt schon über einen Neustart nach.

Artikel veröffentlicht am ,
Maker Faire in Hannover 2016: größte Erfolge mit Bildung erzielt
Maker Faire in Hannover 2016: größte Erfolge mit Bildung erzielt (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

No more making: Das US-Unternehmen Maker Media hat alle Mitarbeiter entlassen und seine Geschäfte eingestellt. Grund sind finanzielle Schwierigkeiten. Konkurs angemeldet hat es aber nicht. Maker Media hat die Zeitschrift Make herausgegeben sowie die Messe Maker Faire organisiert.

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"Maker Media Inc. hat in dieser Woche den Betrieb eingestellt und alle seine Mitarbeiter [...] entlassen", sagte Gründer und Chef Dale Dougherty dem US-Onlinemagazin Techcrunch. Maker Media hatte zuletzt gut 20 Mitarbeiter. Das Unternehmen hatte bereits 2016 und in diesem Frühjahr Mitarbeiter entlassen.

In der 15-jährigen Geschichte des Unternehmens sei es finanziell immer schwierig gewesen, sagte Dougherty. Zuletzt sei das Sponsoring durch große Unternehmen zurückgegangen, So haben Microsoft und Autodesk in diesem Jahr nicht die Maker Faire in San Mateo bei San Francisco gesponsert. Die Bay Area Maker Faire war die wichtigste Veranstaltung des Unternehmens.

Aufgeben will Dougherty aber nicht. "Wir versuchen, die Server weiterlaufen zu lassen", sagte er. Die Webseite mit dem Onlinearchiv von Make solle erst einmal zugänglich bleiben. Außerdem wolle er es weiterhin ermöglichen, dass Partner die Marke Maker Faire für eigene Veranstaltungen lizenzieren. Die deutsche Maker Faire etwa wird seit 2013 vom Heise-Verlag veranstaltet.

Dougherty will nach eigenen Angaben die Kontrolle über die Vermögenswerte des Unternehmens zurückbekommen und es neu starten. Ob das gelingt, wird von den Verhandlungen mit Banken und Gläubigern in den kommenden Wochen abhängen.

Maker Media soll aber nicht mehr wie bisher mit Risikokapital arbeiten. Maker Media hatte immerhin 10 Millionen US-Dollar eingeworben. "Das Unternehmen war für seine Investoren nicht mehr so interessant", gab Dougherty zu. "Es scheiterte als Geschäft, aber nicht als Mission." Diese will er fortsetzen, möglicherweise als gemeinnützige Organisation mit Bildungsauftrag. Mit Bildung habe Maker Media seine größten Erfolge erzielt.

Nachtrag vom 8. Juni 2019, 13:17 Uhr:

Auf die deutsche Ausgabe von Make sowie für die deutsche Maker Faire werde das keine Auswirkungen haben, betont Heise-Geschäftsführer Alfons Schräder in einer Mitteilung an Golem.de. Der Verlag verfüge über eine permanente Lizenz für den deutschsprachigen Raum und könne beides weiterführen. Die Redaktion in Hannover produziere über 90 Prozent der Inhalte der gedruckten und der Onlineausgabe selbst. "Die nächste große Maker Faire findet wie geplant am 17./18. August 2019 in Hannover statt."

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Megusta 11. Jun 2019

Ach komm, es gab schon immer ähnliche Magazine. Sie sollen nur das Interesse wecken und...

gadthrawn 11. Jun 2019

Ebenso die Schiffssteuerung - mit all ihren Problemen bis die Dinger wieder per...

gadthrawn 11. Jun 2019

Naja, auch die deutschen werden teilweise mit anderen Messen zusammengelegt oder ganz...


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