• IT-Karriere:
  • Services:

Maker Faire Hannover 2016: Denkt denn keiner an die Kinder? Doch, alle!

Die Messe für Bastler und Tüftler in Hannover entwickelt sich zum Familienereignis. Und die Aussteller richten sich darauf ein. Trotzdem gab es Gelegenheit zum Fachsimpeln, auch ganz ohne Hypethemen.

Artikel veröffentlicht am ,
Maker Faire 2016
Maker Faire 2016 (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Die Maker Faire in Hannover hat bewiesen, dass Kinder und Jugendliche recht leicht vom Smartphone loskommen können - und das nicht nur für ein paar Stunden. Erstmals hat es auf der Bastlermesse einen eigenen Tag für Schulklassen gegeben. Und auch an den offenen Publikumstagen am vergangenen Wochenende dominierten Kinder mit ihren Familien unter den mehr als 16.000 Besuchern.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. KONZEPTUM GmbH, Koblenz

Rund 1.600 Schüler und Lehrer besuchten am Schülertag die Veranstaltung im Congress Centrum von Hannover. Während sich die Schüler vor allem auf die vielen Demoprojekte stürzten und zum Beispiel die Lichtbrechung an Versuchskonstruktionen aus Lego-Bausteinen ausprobierten oder sich im Löten üben konnten, informierten sich die Lehrer unter anderem über modulare Elektroniksysteme und ihren möglichen Einsatz im Unterricht.

Auch an den Folgetagen faszinierte viele Kinder der R2 Builders Club mit seinen Star-Wars-Robotermodellen. Schauten die Jüngeren den orginalgroßen Modellen direkt ins Auge, konnten die Älteren einen Blick in die Technik und Konstruktion der Roboter wagen.

Keine Chance hatten Erwachsene am Pi-Top-Stand, sämtliche Sitzplätze zum Ausprobieren des Notebooks waren ständig von Kindern besetzt. Der Bausatz für den Raspberry Pi wurde im Oktober 2014 per Kickstarter erstmalig in größeren Stückzahlen produziert. Seit kurzem vertreibt ihn RS-Components auch in Deutschland - inklusive deutscher Tastatur.

Doch der Nachwuchs begeisterte sich auch für mehr als Daddeln, griff beim Schmieden zum Hammer und lernte, wie aus Schaumstoff und Klebeband in kürzester Zeit ungefährliche Waffen fürs Rollenspiel entstehen.

Technische Fachsimpeleien und komplexe Konstruktionen kamen trotzdem nicht zu kurz. Uns beeindruckte der selbst gebaute Planetariumsprojektor der IGS Mühlenberg. Die Hannoveraner Freifunker zeigten, wie der eigene Router am offenen WLAN-Projekt teilnehmen kann. Mario Lukas zeigte seinen überarbeiteten 3D-Scanner und den Prototyp eines preisgünstigen Harz-3D-Druckers.

  • Die Maker Faire heißt Kinder willkommen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Mit Lego wird auch Physik interessant. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die R2D2-Modelle waren ein Besuchermagnet. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wer wollte, bekam auch einen Blick ins Innere. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Gebastelt wurde auch ohne Computer. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Es ging auch häufiger handfester zur Sache. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Bei manchen Projekten ging es vom Basteln ... (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • ... ins Künstlerische. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Ein komplexer, selbst gebauter Planetariumsprojektor steht auf der Maker Faire gleichberechtigt ...  (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • ... neben Spaßbauten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Auch Fans alter Technik kamen auf ihre Kosten. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Wer wollte, drehte seinen eigenen Lego-Film. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Im Darkroom beeindruckten Lichtinstallationen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Ein Wakeboard mit selbst gebautem Wasserjet-Antrieb wurde auch live vorgeführt. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Und auch Cosplayer konnten sich Inspiration holen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Der Pi-Top zog die Aufmerksamkeit auf sich. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • In den leeren Platz können eigene Experimente gepackt werden. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
  • Pi-Top selbst bietet dafür eine Zusatzplatine. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)
Die Maker Faire heißt Kinder willkommen. (Foto: Alexander Merz/Golem.de)

Erstmalig Teil der Messe war auch ein "Darkroom". Er diente nicht nur als Kinosaal für selbstgedrehte Lego-Filme, sondern bot auch das notwendige Ambiente für verschiedenste Lichtinstallation, zum Beispiel der Emberlight Studios.

Dominierten 3D-Drucker die Messe 2014 und waren 2015 überall VR-Brillen zu finden, fehlte ein solches Hypethema 2016. Umso mehr standen die Macher und nicht ihre Werkzeuge im Vordergrund - und oft genug waren sie genauso jung wie ihr Publikum.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Alien 1 - 6 Collection inkl. Alien-Ei für 126,99€, Ash vs. Evil Dead 1 - 2 + Figur für...
  2. (u. a. Stronghold Crusader 2 für 2,99€, WoW Gamecard Prepaid 30 Tage für 12,49€, FIFA 20 PC...
  3. 299,00€ (Bestpreis!)

md14107 31. Mai 2016

https://www.youtube.com/watch?v=IHUNjVAU08w

xxsblack 31. Mai 2016

11¤ nur? Ich glaube das wäre mir auch mehr wert gewesen. :) Gabs auch eine Hüpfburg für...


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Akkutechnik: In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus
Akkutechnik
In Zukunft kommen Akkus mit weniger seltenen Rohstoffen aus

In unserer Artikelserie zu Akku-FAQs geht es diesmal um bessere Akkus, um mehr Akkus und um Akkus ohne seltene Rohstoffe. Den Wunderakku, der alles kann, den gibt es leider nicht. Mit Energiespeichern ohne Akku beschäftigen wir uns später in Teil 2 dieses Artikels.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos BASF baut Kathodenfabrik in Brandenburg
  2. Joint Venture Panasonic und Toyota bauen prismatische Zellen für E-Autos
  3. Elektromobilität EU-Kommission genehmigt europäisches Batterieprojekt

Leistungsschutzrecht: Drei Wörter sollen ...
Leistungsschutzrecht
Drei Wörter sollen ...

Der Vorschlag der Bundesregierung für das neue Leistungsschutzrecht stößt auf Widerstand bei den Verlegerverbänden. Überschriften mit mehr als drei Wörtern und Vorschaubilder sollen lizenzpfichtig sein. Dabei wenden die Verlage einen sehr auffälligen Argumentationstrick an.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht Memes sollen nur noch 128 mal 128 Pixel groß sein
  2. Leistungsschutzrecht Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
  3. Leistungsschutzrecht Französische Medien beschweren sich über Google

Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

    •  /